Wohlfühlzeichen beim Hund

Wir lieben unsere Hunde. Und wir wollen immer nur das Beste für sie. Doch wie fühlt sich Ihr Liebling dabei? Geht es ihm gut? Ist Ihr Hund glücklich?

Diese Fragen stellen sich Hundehalterinnen sicherlich häufiger. Und das mit gutem Recht. Hier verraten wir die Anzeichen, an denen Sie erkennen können, ob Ihr Hund glücklich und zufrieden ist?

Zufriedene Hunde haben verschiedene Merkmale. Neben der Körpersprache sind das Verhalten Ihres Hunds und sein Umgang mit Ihnen wichtige Kennzeichen für sein Wohlbefinden.

Wie erkennt man glücklichen Hund?

An den folgenden Anzeichen und Verhaltensweisen können Sie schnell erkennen, ob Ihr Hund sich wohl fühlt:

  • Schwanz wedeln
  • Springen und Hüpfen
  • Schmusen und Vertrautheit
  • Augen strahlen
  • Begrüßung
  • Entspannte Körperhaltung
  • Tiefer Schlaf
  • Gesunder Appetit
  • Ablecken
  • Spielen
  • Sicherheit und Übermut
  • Pfötchen geben
  • Wälzen
  • Natürliche Neugier

Damit Ihr Hund gesund und glücklich sein kann, müssen Sie als Grundvoraussetzung einige Bedürfnisse erfüllen. Hierzu gehören eine artgerechte Haltung sowie eine ausgewogene Ernährung. Kommen sie diesen Anforderungen nach, können Sie am Gesamtbild Ihres Tiers gut beurteilen, wie er sich fühlt.

Was sagt die Körpersprache über Emotionen?

Beobachten Sie Ihren Hund gut. So erkennen Sie relativ rasch am Verhalten, ob es ihm gut geht. Und Sie sehen schnell, ob er glücklich ist. Hunde zeigen das etwa durch die Augen. Die Pupillen sind geweitet, die Augen strahlen lebendig und neugierig.

Doch nicht nur die Augen Ihres Hunds sind ein untrügliches Zeichen für seine Glückseligkeit. Vor allem die Lefzen und der Schwanz Ihres Vierbeiners dient der Körpersprache. Und er verrät so einiges.

Ist Ihr Hund glücklich und freut sich, erkennen Sie das an seiner Rute. Sie pendelt dann von einer zur anderen Seite. Hunde mit kurzen Ruten schaffen es mitunter so sehr zu wedeln, dass sich ihr gesamtes Hinterteil bewegt. Ein untrügliches Zeichen für Zufriedenheit.

Schwanzwedeln und Aufforderung zum Spiel

Kommt zum Schwanzwedeln ein aufgeregtes Springen und Drehen dazu, dann ist Ihr Hund sehr glücklich. Gerne bellt er dazu ein wenig. Oft fordert Ihr übermütiger kleiner Geselle Sie damit zum Spiel auf.

Das kann Ihr Hund auf unterschiedliche Weise machen. Dazu kann er einfach in die Luft hüpfen. Oder er geht mit dem Vorderkörper nach unten. Dabei hält er sein Hinterteil schwanzwedelnd in die Höhe. Ebenso kann er Ihnen sein Lieblingsspielzeug bringen. Ihr Hund hat dann einfach Spaß.

Doch auch dann, wenn Ihr Hund eine entspannte Körperhaltung einnimmt, ist alles bestens. Er hält die Rute dann ebenso entspannt.

Kuscheln und der Wunsch nach Nähe

Ein untrügliches Zeichen für einen glücklichen Hund ist die Nähe zu Ihnen. Er will gerne bei Ihnen sein. Er legt sich zu Ihnen und kuschelt mit Ihnen. Er genießt ganz einfach den Körperkontakt mit Ihnen. Viele Hunde schlafen gerne im Bett ihres Menschen. Allerdings nur dann, wenn es ihnen gut geht.

Generell ist das Kuscheln und Schmusen mit seinen Familienmitgliedern wichtig für Ihren Hund. Und es ist ein Indiz für die Zufriedenheit Ihres Tiers. Ihr Hund kommt zu Ihnen und möchte Streicheleinheiten. Dabei zeigt er vielleicht sogar seinen Bauch.

Ganz nebenbei gibt er Ihnen viele Schmuseeinheiten zurück. Er reibt seinen Kopf an Ihnen. Oder er versucht Küsschen oder seine Pfote zu geben.

Ein spielender Hund ist ein glücklicher Hund

Hunde spielen gerne. Und manche äußerst ausdauernd. Wenn Ihr Hund sich gerne mit Ihnen beschäftigt und das Spiel mit Freude mitmacht, ist das ein sehr gutes Zeichen.

Reagiert er auf Ihre Kommandos und macht aktiv mit? Hervorragend. Dann ist Ihr Tier zufrieden und glücklich. Weiter so.

Freude bei der Begrüßung?

Wie reagiert Ihr Hund, wenn Sie unterwegs waren und nach Hause kommen? Begrüßt er Sie freundlich, aber nicht aufdringlich? Das ist gut. Dann freut er sich einfach, Sie wiederzusehen. Generell ist ein entspannter und ruhiger Hund mit ziemlicher Sicherheit glücklich.

Doch was können Sie dazu beitragen, dass Ihr Tier gesund ist und sich wohl fühlt? Ganz einfach, Sie sollten Ihren Hund artgerecht halten. Ernähren Sie ihn gesund und ausgewogen. Und lasten Sie ihn seiner Rasse entsprechend aus. Doch was heißt das jetzt genau?

Ein passendes Zuhause als Grundlage

Artgerechte Haltung beginnt bei der Überlegung, welcher Hund zu Ihnen passt. Ein großer, 80 Kilogramm schwerer Hund wird in der Zwei-Zimmer-Wohnung im siebten Stock nicht glücklich sein.

In solch einer Umgebung wird auch ein Jagdhund kein zufriedenes Leben führen, wenn er lediglich für Streicheleinheiten herhalten soll. Und Mops oder Bassett fühlen sich mit einem sportlichen Menschen unwohl.

Ausgewogene Ernährung für gesunden Appetit

Ihr Hund braucht seinem Charakter und seiner Größe entsprechend ausreichend Platz. Dazu benötigt er Futter, das an seinen Aktivitätslevel und seine Größe angepasst ist.

Billigfutter wird die Anforderungen nicht erfüllen. Es enthält zumeist einen zu geringen Fleischanteil. Dazu kommen künstliche Zusatzstoffe, die Ihrem Hund mehr schaden als nutzen.

Hier müssen Sie zu hochwertigem und artgerechtem Futter greifen. Artgerecht bedeutet, dass es einen hohen Fleischanteil enthält. Dazu wenig Kohlenhydrate, alle notwendigen Öle und Nährstoffe.

Je nach Rasse und Lebendigkeit Ihres Hunds müssen Sie diese Inhaltsstoffe variieren. Nassfutter sollten Sie Trockenfutter vorziehen. Barf können eine gute Wahl sein.

Aufmerksamkeit und richtige Auslastung

Dies sind zwei grundlegende Anforderungen. Daneben ist die entsprechende Auslastung von großer Bedeutung für Ihren Vierbeiner. Sie müssen sie der Hunderasse und dem Aktivitätslevel Ihres Tiers entsprechend anpassen.

Laufhunde benötigen die Möglichkeit, sich kurz, aber intensiv auszulaufen. Sportliche Jagdhunde brauchen eher längere, aber dafür nicht ganz so intensive Bewegung.

Manchen Hunden reichen ausgiebige Spaziergänge. Und manche sind schon mit einer Runde um das Haus zufrieden. Dann gibt es Hunde, die sich am liebsten im Wasser austoben. Hierzu zählen Labradore oder Neufundländer. Doch Bewegung ist nicht alles. Wichtig ist die geistige Auslastung Ihres Vierbeiners.

Geistige Auslastung bringt Zufriedenheit

Hunde müssen Sie geistig beschäftigen. Jagdhunde lieben es, Fährten zu lesen oder Schnüffelspiele zu spielen. Hütehunde können Sie mit dem Hüten von Laufenten beschäftigen.

Da das wohl kaum jedem möglich ist, können hier spezielle Suchspiele helfen. Sie können Hütehunde mit den richtigen Befehlen zudem im Haushalt mithelfen lassen. Klingt lustig, funktioniert aber und macht Spaß.

So machen Sie Ihren Hund glücklich

In erster Linie müssen Sie also zusehen, dass Ihr Liebling alles hat, was er braucht. Je intensiver Sie sich mit Ihrem Tier und seinen Bedürfnissen beschäftigen, desto glücklicher wird Ihr Hund sein. Und das werden Sie mit Sicherheit bemerken.

Erst dann können Sie positive Signale und Wohlfühlzeichen bei Ihrem Hund suchen.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die zeigen, dass ein Hund glücklich ist. Dazu gehören die Körpersprache, das Verhalten und der Umgang mit der Besitzerin. Ein glücklicher Hund zeigt Mimik wie geweitete Pupillen und strahlende Augen. Zur Verständigung wedelt der Schwanz von einer Seite zur anderen. Der Hund springt und dreht sich aufgeregt.

Zur Begrüßung wird Ihr Vierbeiner das Lieblingsspielzeug bringen oder sich entspannt auf den Rücken hinlegen. Ein Hund, der gerne in der Nähe seiner Besitzerin ist und kuschelt, zeigt ebenfalls, dass er glücklich ist.

Wohlfühlzeichen Hund: Glückliche Hunde verhalten sich so!
Wohlfühlzeichen Hund: Glückliche Hunde verhalten sich so!

Auch wenn er sich während des Spaziergangs aufmerksam umsieht und neugierig ist, ist dies ein Zeichen für Zufriedenheit und einen glücklichen Gemütszustand. Grundsätzlich ist wichtig, dass Hunde eine ausgewogene Ernährung bekommen, um glücklich und gesund zu sein.

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