Wie viele Zähne hat ein Hund?

Als Zahl lässt die Frage ganz leicht beantworten:

Zweiundvierzig,
ein Hund hat also 42 Zähne

Jeder erwachsene Hund hat 42 Zähne in der Schnauze. Davon befinden sich 20 Zähne im Oberkiefer und 22 Zähne im Unterkiefer.

Zwölf Zähne dienen als Schneidezähne und vier als Eckzähne. Die restlichen Hundezähne sind die sogenannten Prämolaren und Molaren im hinteren Bereich des Kiefers. Sie werden auch kleine und große Backenzähne genannt.

Das gilt unabhängig von Größe, Hunderasse, Alter oder Geschlecht.

Das Hundegebiss

Haben Sie bei Ihrem Hund schon einmal nachgezählt? Sollten sich im Gebiss Ihres Hundes weniger als 42 Zähne finden lassen, kann es sein, dass er im Laufe seines erwachsenen Lebens einen oder mehrere von ihnen verloren hat.

Das kann durch Karies oder Fäulnis passiert sein. Oder weil Ihr Vierbeiner auf einem harten Gegenstand herum gekaut und sich verletzt hat.

Wie viele Zähne hat ein Hund bei der Geburt?

Aber nun von Anfang an. Wenn die kleinen Hunde am Tag ihrer Geburt blind und taub auf die Welt kommen, sind sie zunächst vollkommen zahnlos. Alles andere wäre schmerzhaft für die säugende Mutter.

In der Regel brechen die Milchzähne in der vierten Lebenswoche durch. Es sind 28 Milchzähne an der Zahl.

Der Zahlenunterschied im Vergleich zum Gebiss des erwachsenen Hundes ist dabei allein bei den Backenzähnen zu finden. Welpen haben nur jeweils 6 in Ober- und Unterkiefer, während es beim ausgewachsenen Hund 12 beziehungsweise 14 sind.

Wann verlieren Welpen die Fangzähne?

Die Milchzähne sind kleiner und spitzer als die bleibenden Zähne und begleiten den Welpen je nach Hunderasse etwa bis zum vierten Monat. Dann beginnt das Zahnen. So wird die Zeit genannt, in der die Milchzähne durch größere, erwachsene Zähne ersetzt werden.

In diesen Monaten ist es normal, dass der Junghund von Schuhen über Steine und Stöcke alles in den Mund nimmt, was er findet.

Bestrafen sollten Sie Ihren Hund in dieser Phase nicht. Und es wir wenig helfen alles Kaubare außer seine Reichweite zu legen. Stattdessen können Sie den bisweilen schmerzvollen Zahnwechsel durch die Bereitstellung geeigneteren Kauspielzeugs unterstützen.

Ansonsten sollte der Wechsel weitestgehend problemlos erfolgen. Häufig bleiben die ausfallenden Zähne einfach im Spielzeug stecken. Oder der Junghund verschluckt die Milchzähne einfach. Dann bekommen Sie als Besitzerin nicht viel davon mit.

Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel über den Zahnwechsel beim Hund.

Wann sind alle Zähne beim Hund da?

Zwischen dem siebten und neunten Monat ist das Hundegebiss fertig ausgebildet. Von nun an behält ein ausgewachsener Hund die neuen Zähne für den Rest seines Lebens. Ausnahmsweise sind es hier einmal die großen Hunderassen schneller in der Entwicklung.

In Zukunft ist eine gute Pflege der Beißerchen ist das A und O. Hier finden Sie zum Beispiel Tipps zum Zähneputzen für Hunde.

Und das soll für Sie und Ihren Hund weitestgehend schmerz- und stressfrei erfolgen. Deshalb kann eine gute Kenntnis des Hundegebisses auf keinen Fall schaden.

Haben Hunde mehr Zähne als Menschen?

Hunde haben 10 Zähne mehr als Menschen. Während bei Erwachsenen 32 Zähne angelegt sind, verfügt ein ausgewachsener Hund über 42 Zähne.

Die Anzahl der Zähne unterscheidet sich sogar beim Milchgebiss zwischen Mensch und Hund. Junghunde haben 28 Milchzähne. Kinder haben dagegen nur 20 Zähne.

Alle 42 Zähne im Hundegebiss
Alle 42 Zähne im Hundegebiss

Hundezähne im Ober- und Unterkiefer

Als Fleischfresser haben Hunde vorwiegend Zähne, die zum Ergreifen und Zerteilen des Beutetieres dienen. Optisch auffällig sind die Eckzähne oder auch Fangzähne genannt. Dazwischen befinden sich die vorderen Schneidezähne.

Oberkiefer, je Seite/Hälfte:

  • 3 Schneidezähne
  • 1 Eckzahn
  • 4 vordere Backenzähne
  • 2 hintere Backenzähne
  • = 10 Zähne je Seite, ergibt 20 Zähne im Oberkiefer

Unterkiefer, je Seite/Hälfte:

  • 3 Schneidezähne
  • 1 Eckzahn
  • 4 vordere Backenzähne
  • 3 hintere Backenzähne
  • = 11 Zähne je Seite, ergibt 22 Zähne im Unterkiefer

Die Schneidezähne sind relativ klein und eher flach. Vornehmlich dienen sie dem Knabbern und Schaben, um etwa des Fleisch vom Knochen zu lösen. Gleichzeitig kann Ihr Hund damit Parasiten entfernen.

Hundegebiss: Eckzähne und Backenzähne
Hundegebiss: Eckzähne und Backenzähne

Die charakteristisch großen und spitzen Fangzähne im vorderen Teil des Gebisses dagegen dienen dem Ergreifen und Festhalten der Beute. Beim Haushund werden sie vor allem zum Halten von Knochen und Spielzeug verwendet.

Die darauf folgenden Prämolaren, also die vorderen Backenzähne und die großen, festen Reißzähne sind die wichtigsten Zähne im Hundegebiss.

Die Reißzähne erkennen Sie leicht, wenn Sie die Lefze ihres Hundes zurückziehen. Es ist immer der drittletzte ZahnMit ihnen werden Fleisch und Gemüse zerschnitten und zerkleinert.

Härtere Nahrungsbestandteile wie Kekse, Knochen oder Trockenfutter werden dagegen von flacheren, hinteren Backenzähnen zerbrochen und zerkleinert. Das sind die sogenannten Molaren.

Ober- und Unterkiefer Hund mit Zähnen
Ober- und Unterkiefer Hund mit Zähnen

Im Unterkiefer hat der ausgewachsene Hund zwei Backenzähne mehr als im Oberkiefer.

Zahnprobleme durch Fehlstellung des Kiefers

Wünschenswert ist beim Hund das sogenannte Scherengebiss. Dabei ragt der Oberkiefer leicht über den Unterkiefer hinaus. Sitzen die Kiefer exakt aufeinander, spricht man von einem Zangengebiss. Ist der Unterschied sehr deutlich zu erkennen, wird dies Vor- oder Unterbiss genannt.

Hat Ihr Hund eine Fehlstellung im Kiefer, kann es leicht sein, dass sich bestimmte Zähne schneller abnutzen oder gar nicht erst verwendet werden.

Solche Fehlstellungen des Kiefers können im höheren Hundealter diverse Probleme verursachen. Davon sind vor allem Hunderassen mit zurückgezüchteten Schnauzen betroffen, wie Möpse, Bulldoggen, Boxern oder Pekinesen. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihre Tierärztin.

So viel Wissen über etwas, das so klein scheint. Aber einen gewichtigen Faktor in der Gesundheit Ihres Vierbeiners ausmacht.

Tipps zur Zahnpflege beim Hund

Um seine Zahngesundheit also zu erhalten, sollten Sie stets genügend Möglichkeiten zum Kauen und Beißen bereitstellen. Achten Sie außerdem darauf, dass fertig eingekauftes Futter nicht zu viel Zucker enthält. Das kann Karies verursachen und Zahnfäule beschleunigen.

Auch Hundezahnbürsten sowie geeignete Zahnpasta kann dabei helfen, die Sauberkeit des Hundegebisses zu gewährleisten. An oberster Stelle sollte aber stets die ausgewogene, zuckerarme Ernährung Ihres vierbeinigen Partners stehen.

Weitere Tipps und Informationen zur Zahnhygiene finden Sie hier

Wie viele Zähne hat ein Hund? (Gebiss, Welpe, Junghund)
Wie viele Zähne hat ein Hund? (Gebiss, Welpe, Junghund)

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