Welcher Hund passt zu mir?

Super, Sie möchten einem Hund ein Zuhause geben. Bestimmt denken Sie schon länger darüber nach. Und haben diese Entscheidung nach reiflicher Überlegung gefällt.

Nun steht für Sie also die Frage im Raum: Welche Hunderasse passt zu mir? Und wie wählen wir die richtige Rasse aus?

Es ist in jedem Fall wichtig, dass Sie sich im Vorfeld informieren. Denn Hunde haben ganz unterschiedliche Ansprüche. Das gilt auch, falls Ihnen die Rasse Ihres zukünftigen tierischen Mitbewohners gar nicht so wichtig ist. Oder Sie haben bisher einfach noch keine genaue Vorstellung.

Wie finde ich den richtigen Hund für mich?

Die wesentlichen Überlegungen welcher Hund zu Ihnen passt, haben wir als kurze Checkliste zusammengestellt. Zu jedem Punkt finden Sie weiter unten weitere Erklärungen:

  • Haben Sie Erfahrung mit Hunden?
  • Erfahrung mit Training und Hundeerziehung?
  • Aktivität: Wie aktiv sind Sie?
  • Haben Sie genug Zeit für einen Hund?
  • Wie unabhängig muss Vierbeiner sein?
  • Wie intensiv soll die Fellpflege sein?
  • Haben Sie Vorstellungen zur Größe?
  • Stört Sie Speichelfluss und Sabbern?
  • Leiden Sie unter Allergien?
  • Welche Wesensmerkmale sind Ihnen wichtig?
  • Leben weitere Haustiere in Ihrem Haushalt?
  • Haben Sie Kinder?
  • Wie viel Platz haben Sie frei?
  • Welches Kosten-Budget stellen Sie sich vor?

Bevor Sie schlussendlich eine Entscheidung treffen, müssen Sie sich einige kritische Fragen stellen. Ihnen und Ihrem Tier zuliebe. Erst dann können Sie sich auf eine oder mehrere Rassen festlegen.

Ein Siberian Husky oder ein Kuvasz werden sich in einer kleinen Stadtwohnung mit 30 qm Wohnfläche nicht wohlfühlen. Ein Yorkshire Terrier hingegen schon. Grund dafür sind die verschiedenen Ansprüche der Hunderassen, ihre Eigenschaften und ihre ursprüngliche Verwendung.

Wesen und Charakter jeder Hunderasse?

Ihr Alltag als frischgebackene Hundehalterin wird sich mit einem Schlag ziemlich verändern. Dabei spielt es erst einmal keine Rolle, welcher Hunderasse Ihr Haustier angehört.

Dennoch schreibt man den verschiedenen Rassen nicht umsonst bestimmte Charaktereigenschaften zu. Und jeder Hunderasse ordnet man Wesensmerkmale zu. Welche Hunderasse es für Sie sein soll, ist eine schwere Entscheidung.

Was ist die beliebteste Hunderasse?

Zu den beliebtesten Hunderassen gehören Labrador Retriever, Deutscher Schäferhund sowie kleinere Tiere wie Französische Bulldogge und Chihuahua.

Mischlinge werden dabei häufig in der Statistik übersehen. Laut der Tasso-Tierdatenbank führen sie seit Jahren die Top 10 Listen der registrierten Hunde an.

Gefolgt vom Australian Shepherd, Golden Retriever, Jack Russell Terrier sowie Havaneser.

Dabei reicht es bei der Auswahl nicht, nur auf Ihr Bauchgefühl zu hören. Ihr Hund schenkt Ihnen viel Freude. Er wird Sie aber gleichzeitig sehr viel Mühe, Aufmerksamkeit, Zeit und Geld kosten. Das dürfen Sie bei aller Vorfreude nicht vergessen.

Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Hund zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. Genauso müssen Sie zu Ihrem Hund passen.

Haben Sie bereits Erfahrung mit Hunden?

Jeder fängt mal klein an. Und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Diese bekannten Sprichworte gelten hier. Es gibt Hunderassen, die als geeigneter für Anfänger gelten als andere.

Die wenigsten Leute werden Ihnen raten, sich als Ersthund einen Hirtenhund anzuschaffen. Wie beispielsweise einen Kangal. Bleiben wir gleich bei dem Beispiel des Kangal als Hütehund. Und veranschaulichen daran näher, warum sein Temperament nur für fortgeschrittene Hundefreunde geeignet ist.

Der anatolische Hirtenhund hat nicht nur eine imposante Erscheinung. Besitzt er doch eine Schulterhöhe von 68 bis 79 cm. Er behält sein Leben lang seinen eigenen Kopf und seine Selbstständigkeit. Seinem Wesen nach, wird er Ihnen treu ergeben sein.

Ihren Besuchern gegenüber ist er jedoch distanziert und misstrauisch. Zudem gestaltet sich ein Zusammenleben mit anderen Artgenossen schwieriger. Denn als Hüte- und Herdenschutzhund ist er nicht so aufgeschlossen wie Hunde anderer Rassen. Gerade bei Hunden dieser Art sollten Sie einige Jahre Hundeerfahrung mitbringen.

Damit Sie ein Kangal als Rudelführer anerkennt, brauchen Sie einiges an Know-how. Konsequenz in der Erziehung ist bei jeder Rasse gefragt. In diesem Fall noch etwas mehr.

Er wird trotzdem eigene Entscheidungen treffen. Gerade in Situationen, in denen er es als nötig erachtet. Selbst wenn er Sie als Oberhaupt akzeptiert hat. Dessen sollten Sie sich immer bewusst sein.

Der von vielen Hundebesitzerinnen geschätzte “will to please” ist bei einem Kangal nicht sehr ausgeprägt. Ebenso bei diversen anderen Hunderassen.

Welche Hunde sind für Anfänger geeignet?

Leichteres Spiel haben Sie diesbezüglich mit typischen Familienhunden. Dazu zählen der Labrador, der Golden Retriever, die Französische Bulldogge und noch einige mehr. All diese Hunderassen gelten als lernfreudig, aktiv und anpassungsfähig.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Exemplar dieser Hunderasse nicht anspruchsvoll wäre. Und von Zeit zu Zeit reagieren auch sie ein wenig eigenwillig.

In den allermeisten Fällen lassen sie sich aber meist leichter in Ihren Alltag integrieren. Und sie gelten als sehr aufgeschlossen und zutraulich. Kleine Fehler in der Erziehung verzeiht Ihnen Ihr Hund hier eher.

Hundeliebhaber informieren sich vorab

Es gibt selbstverständlich auch Anfänger, die “schwierige” Hunde zu ihrem Gefährten gemacht haben. Durch Gewissenhaftigkeit und Eifer haben sie einen alltagstauglichen und tollen Hund bekommen. Solche Beispiele gehören zu den wenigen Ausnahmen.

Lesen Sie sich in jedem Fall gut in die Rasseprofile Ihrer Wunschrasse ein. Sprechen Sie mit anderen Besitzerinnen eines Exemplars Ihrer bevorzugten Rasse. Und besuchen Sie eine kompetente Hundeschule. Sie sollten sich immer darüber im Klaren sein, welche Hunderasse Sie sich ins Haus holen. Das ist wichtig.

Dazu gehört, sich Gedanken zum Pro und Kontra zu machen. Entscheiden Sie sich ehrlich:

  • Passt eine bestimmte Rasse zu Ihnen und Ihren Lebensumständen?
  • Oder entscheiden Sie sich ohne Vorwissen über die jeweilige Rasse für einen Hund?

Dann können Sie sich böse verrennen. Beispielsweise wenn Sie Ihren Hund nur nach dem Aussehen auswählen.

Haben Sie genug Zeit für einen Hund?

Grundsätzlich sind Hunde anpassungsfähig. Sie spielen nach einer gewissen Eingewöhnung gut in Ihrem Alltag mit. Trotzdem müssen Sie hierbei wieder die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Rassen beachten.

Ein bewegungsfreudiger und fordernder Hund wird im Durchschnitt mehr Ihrer Zeit in Anspruch nehmen. Hingegen benötigt ein Couch-Potato weniger Zeit. Solche Vierbeiner liegen am liebsten die meiste Zeit des Tages auf dem Sofa. Oder sie sind im Garten und genießen ihre Ruhe.

Aktive Hunderassen brauchen Beschäftigung und Zeit

Als arbeitswütig und aktiv gelten Rassen wie der Border Collie oder der Weimaraner. Vertreter dieser Hunderassen benötigen viel Beschäftigung. Für ein Dasein als Sofahund sind diese Tiere nicht bestimmt. Täglich nur 60 Minuten mit Ihnen herumspazieren reicht ihnen nicht.

Generell sollten Sie täglich etwa 2 Stunden für Spaziergänge einplanen. Unabhängig von der Rasse. Manche Hunde fordern darüber hinaus noch einiges an Spielzeit. Und sie benötigen anderweitige Beschäftigung wie Kopfarbeit.

Hunde haben unterschiedliche Ansprüche

Je nach Alter und Gesundheitszustand können die Beschäftigungszeiten für Ihren Hund natürlich variieren. Es gibt “ruhige” Rassen, denen weniger Auslauf mit Ihnen genügt. Innerhalb einer Rasse können die Anforderungen hier ebenfalls sehr unterschiedlich sein.

Bei Welpen aller Hunderassen ist es mit etwas Auf- und Ablaufen nicht getan. Sie können Ihre Spaziergänge hervorragend mit kurzen Übungseinheiten und Spiel aufpeppen. Achten Sie auf das Verhalten Ihres Lieblings. Sie werden merken, ob er mehr oder weniger Beschäftigung und Auslastung braucht.

Einfühlungsvermögen ist wichtig

Ist Ihr Hund ausgeglichen, ist er entspannt und glücklich. Sie müssen sich auf Ihren Hund einstellen. So wie er sich auf Sie.

Um mit Ihrem Vierbeiner in Harmonie leben zu können, bedarf es Ihres Einfühlungsvermögens. Und Ihre Beobachtungsgabe ist gefragt. Überforderung ist ebenso ungesund für Ihren Hund wie Unterforderung. Beides kann zu Problemen im Alltag führen.

Hunde müssen alleine zu Hause bleiben können

Ihr Hund sollte darüber hinaus lernen, für einige Stunden alleine bleiben zu können. Selbst wenn Sie nicht berufstätig sind. Oder wenn Ihr Tier für gewöhnlich immer um Sie herum ist. Manchmal kommt es zu Ereignissen und Situationen, die sich nicht planen lassen.

Stellen Sie sich nur einmal vor, Sie müssten überraschend ins Krankenhaus. Dann ist es gut, wenn Ihr Hund ohne Stress einige Stunden zu Hause warten kann. So kann jemand kommen, der sich um ihn kümmert.

Zwei Hunde können länger alleine sein als einer

Als Faustregel gilt Folgendes. Ihr Hund sollte pro Tag nicht länger als 3 bis 5 Stunden alleine sein. In Ausnahmefällen können Sie diese Zeit auf 6 oder 8 Stunden strecken. Hier gehen die Meinungen aber sehr auseinander.

Für zwei im Haushalt lebende Hunde ist es oft ein Klacks, 6 Stunden alleine Zuhause zu verbringen. Die Artgenossen können sich untereinander beschäftigen. Und die Zeit vergeht wie im Flug.

Es gibt ebenfalls glückliche Hunde, die täglich 8 Stunden alleine zwischen Haus und Garten tingeln. Daneben verschlafen sie die meiste Zeit einfach. Wenn Sie in den restlichen 16 Stunden ausreichend Menschenkontakt gewährleisten, ist das möglich. Eine bedarfsgerechte Beschäftigung für Ihren Vierbeiner vorausgesetzt.

Was ist die beliebteste Hunderasse?
Was ist die beliebteste Hunderasse?

Familienhunde können schlechter alleine sein

Beachten Sie bei diesem Punkt ebenfalls die verschiedenen Ansprüche der Rassen. Einige sehr familienbezogene Arten haben ein größeres Problem mit längerem Alleinsein. Selbstständige Hunderassen brauchen nicht zwingend ständig jemanden um sich.

Rudelkontakt ist aber für alle Rassen gleichermaßen wichtig. Dauerhaft alleine zu sein, ist in der Sozialstruktur von Hunden nicht vorgesehen. Hunde wollen Anschluss.

Welche Größe ist die richtige für Sie?

Haben Sie schon darüber nachgedacht, wie groß Ihr Hund eigentlich sein soll? Denn verschiedene Faktoren spielen bei der Frage nach der Körpergröße eine Rolle.

  • Wie viel Platz können Sie Ihrem Hund zu Hause bieten?
  • Wie groß ist Ihr Auto?

Effektiv nutzt eine Deutsche Dogge in Ihren vier Wänden natürlich nur eine geringe Quadratmeterzahl. Allerdings unterscheidet sich die Größe des Hundebetts einer Deutschen Dogge enorm von dem Bettchen eines Maltesers.

Zudem wollen Näpfe, Decken, Geschirre, Halsbänder und Leinen einen Platz in Ihrem Heim finden. Eine 1-Zimmer-Wohnung wäre daher für einen extrem großen Hund ungeeignet.

Schließlich sollen Sie genug Platz für Entfaltung haben. Genau wie Ihr Hund. Kommt Besuch zu Ihnen, wird es da schon eng. Gleichsam sollte Ihr Fahrzeug groß genug sein, damit Sie Ihre Fellnase transportieren können.

Alleine für die Fahrten zur Tierärztin ist das enorm wichtig. Davon stehen im Laufe eines Hundelebens einige an. Oder wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner verreisen. Gerade bei längeren Strecken muss Ihr Hund sich bequem im Auto aufhalten können.

Für große Hunde gelten strengere Vorschriften

Für Vertreter größerer Rassen gelten in einigen Kommunen und Gemeinden schärfere Vorschriften als für kleinere Hunde. Bedenken Sie dies. Häufig müssen Sie Hunde ab 50 cm Größe zwingend an der Leine führen. Diese Bedingung gilt für kleinere Hunderassen mitunter nicht.

Stellen Sie sich die Frage, ob Sie den Hund Ihrer Träume im Falle des Falles an der Leine halten könnten. Einen Hund mit 60 Kilogramm Gewicht können Sie an der Leine deutlich schwerer kontrollieren als einen Vierbeiner mit 5 Kilogramm. Trotz bester Hundeerziehung kann es dazu kommen, dass Ihr Hund an der Leine losrennt. Oder er fängt plötzlich an zu ziehen.

Bedenken Sie das bei Ihrer Wahl. Berücksichtigen Sie dabei Ihr eigenes Körpergewicht. Und Ihre sonstige körperliche Verfassung.

Hundeerziehung, Training und Hundesport

Haben Sie sich mit Erziehung und Training von Hunden auseinandergesetzt? Ihr Training beginnt, sobald Sie Ihren Hund bei der Züchterin abholen. Das gilt auch für Vierbeiner aus dem Tierheim.

Zunächst haben Sie einige wenige Tage Eingewöhnungszeit bei Ihnen. Danach sollten Sie umgehend mit Ihrem neuen Mitbewohner eine Hundeschule oder eine Hundetrainerin besuchen.

Hundeschule oder Hundetrainerin

Die Hundeschule hat einen Vorteil. Ihr Vierbeiner sozialisiert sich dort durch andere Hunde. Er muss sich mit anderen Artgenossen auseinandersetzen. Ein gutes und gesundes Sozialverhalten ist wichtig. Für einen stressfreien Alltag für Sie und Ihren Hund.

Ohne Sozialisierung Ihres Hunds kann schnell jeder Spaziergang zur Qual werden. Genauso wie jedes Aufeinandertreffen mit anderen Artgenossen sowie Menschen.

Eine Hundetrainerin arbeitet alleine mit Ihnen und Ihrer Fellnase. Sie kann besser auf Ihre speziellen Bedürfnisse eingehen. In einer Trainingseinheit mit Hundeprofi können Sie effektiv mit Ihrem Hund arbeiten. Entscheiden Sie sich für diese Variante? Dann sollte Ihr tierischer Begleiter anderweitig ausreichend Kontakt zu Artgenossen bekommen.

Grundkommandos regelmäßige Üben

Mit einer Stunde pro Woche Hundeschule oder Hundetrainerin ist es aber in keinem Fall getan. Sie können quasi jeden Spaziergang und jede Situation nutzen, um mit Ihrem Hund zu üben.

Sitz, Platz und Bleib sind dabei wichtige Grundkommandos. Es gibt viele praktische und sinnvolle Kommandos. Diese kann Ihr Hund lernen.

Auf diese Weise funktioniert die Kommunikation mit Ihrem Tier reibungslos. Und Sie haben stets die Kontrolle, auch in schwierigen Situationen. Durch Ihr souveränes Auftreten geben Sie Ihrem Hund Sicherheit. Genauso wie durch das Einfordern der Durchführung der Kommandos.

Nebenbei erleichtern Sie sich selbst das Leben. Sie können Ihren Hund abrufen. Und er macht auf Kommando, was Sie von ihm wollen. Die Grundkommandos sind die Grundlage für einen entspannten und harmonischen Alltag mit Ihrem Vierbeiner.

Hier finden Sie eine Übersicht zum Grundgehorsam und Leinenführigkeit.

Beispiel Leinenziehen abgewöhnen

Sie haben verschiedenste Möglichkeiten, Ihrem Hund Kommandos beizubringen. Es gibt nicht die eine Methode. Mehrere Wege führen Sie ans Ziel. Es kommt individuell auf Sie und Ihren Hund an.

Sie sehen selbst, was am besten funktioniert. Kommen Sie mit einer Methode nicht weiter? Probieren Sie einfach mal eine andere.

Hier sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten als Beispiel. Mit diesen können Sie Ihrem Hund beibringen, nicht an der Leine zu ziehen.

Erste Übung

Sie können Ihren Liebling dazu bringen, locker an der Leine neben Ihnen zu laufen. Mithilfe von Leckerlis. Stecken Sie die Leckerlis dafür in Ihre Tasche. Am besten auf der Seite, auf der Ihr Hund laufen soll.

Vor dem Training können Sie ihm die Leckerbissen zeigen. Lassen Sie diese beschnüffeln. Bevor Sie losgehen, verschwinden die Leckerchen wieder in Ihrer Tasche. Die Leine sollte dann durchhängen.

Locken Sie Ihren Hund mit Klopfen auf die gefüllte Tasche. Gewinnen Sie so seine Aufmerksamkeit. Läuft Ihr Vierbeiner einige Meter entspannt an der durchhängenden, lockeren Leine? Dann dürfen Sie ihn belohnen. Und ausgiebig loben.

Zweite Übung

Es gibt eine weitere Möglichkeit. Bleiben Sie stehen, sobald Ihr Hund seine Leine auf Spannung bringt. Sie bleiben so lange wie angewurzelt stehen, bis Ihr Hund sich zu Ihnen umdreht. Oder bis er wieder zurück zu Ihnen läuft.

Das erfordert gerade zu Beginn viel Geduld. Denn Ihre Fellnase wird erst einmal ziemlich verwirrt sein. Es kann gut sein, dass Sie 5 Minuten stehen bleiben müssen, bis Ihr Hund seine Aufmerksamkeit wieder Ihnen widmet. Bis er Sie anschaut oder zurückkommt.

Wichtig ist es, dass Sie sofort stehen bleiben. Nämlich sobald Ihr Hund nur ein klein wenig an seiner Leine zieht. Wenn er zurückkommt, loben Sie ihn sofort überschwänglich. Genauso wenn er Sie anschaut.

Nach vier oder fünf Versuchen hat Ihr Hund begriffen, was Sie von ihm erwarten. Dann steht einem ruhigen und entspannten Spaziergang in Zukunft nichts mehr im Wege.

Haben Sie Kinder oder weitere Haustiere?

Mit dieser Frage sollten Sie sich vor der Anschaffung Ihres neuen Familienmitglieds befassen. Wie bereits erwähnt, gibt es sehr familienfreundliche und unkomplizierte Rassen. Diese können Sie leicht in Ihr Familienleben integrieren. Vor allem Welpen sind anpassungsfähig. Sie sind häufig leichter formbar als ältere Tiere.

Eine Garantie, dass eine Zusammenführung unter Tieren funktioniert, gibt es nie. Bei zwei aufgeschlossenen Labradoren ist die Chance hoch, dass gut miteinander auskommen. Katzen können sich als eifersüchtige Biester entpuppen. Oder Hund und Katze leben friedlich nebeneinander.

Es gibt allerdings Hunderassen, die wenig Interesse an Kontakt mit Artgenossen haben. Sie schätzen andere Hunde oft falsch ein. Dies ist bedingt durch die Zucht.

Das führt letztendlich im Umgang untereinander zu Kommunikationsproblemen. Es spielt hierbei nicht nur die Rasse eine Rolle. Ebenso wichtig sind die Erfahrungen eines Hunds aus seiner Vergangenheit.

Das Geschlecht ist ein weiterer wichtiger Faktor. Unkastrierte Rüden akzeptieren häufiger keine anderen Hunde neben sich. Allenfalls Hündinnen sind willkommen.

Es gilt hier immer, den Kontakt zu Artgenossen sollten Sie nicht erzwingen. Wenn Ihr Liebling kein Interesse an Interaktion mit anderen Hunden hat, respektieren Sie das. Dies kann aufgrund schlechter Erfahrungen, seines Alters oder aus anderen Gründen sein. Schauen Sie, ob er sich beim Kontakt mit anderen Hunden wohlfühlt. Beobachten Sie dazu Ihren Hund genau.

Die Erziehung und Ihr eigenes Verhalten entscheiden darüber, wie verträglich Ihr Tier ist. Und wie sozialisiert.

Bei Kindern kann Beschützerinstinkt zu Problemen führen

Haben Sie Kinder im Haushalt? So sollten Sie sich noch besser überlegen, welche Rasse sich am besten für Sie und Ihre Familie eignet. Es ist wenig sinnvoll, wenn Sie einen Hund mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt und Territorialverhalten wählen. Gerade wenn Ihre Kinder noch klein sind. Und wenn sie Besuch von Spielkameraden bekommen.

Ein Schutzhund ist bereit, sein Areal und seine Familie jederzeit zu verteidigen. Vor allem im Spiel unter Kindern sollten Sie dies wissen. Denn es gibt Situationen, die ein Hund nicht richtig einschätzen kann.

Geht es beim Toben mal etwas lauter zu, kann das Ihren Hund schon auf den Plan rufen. Oder wenn ein Kind anfängt zu kreischen. Um “sein” Kind zu verteidigen, fackelt Ihr Hund nicht lange. Er schreitet ein.

Verspielte Hunde eignen sich besser

Natürlich können Sie Ihren Hund in einem anderen Zimmer unterbringen. Gerade wenn er dazu neigt, sich einzumischen.

Ob das für Sie und Ihren Hund aber ein entspanntes Leben bedeutet? Stellen Sie sich diese Frage. Mit aufgeschlossenen Hunden laufen Sie weniger Gefahr, dass der Beschützerinstinkt durchkommt. Ebenso bei verspielten Hunden. So kommt es nicht zu unangenehmen Situationen.

Fellpflege und besondere Bedürfnisse

Pingelig darf man als Hundehalterin oft nicht sein. Denn ein Hund hält sich viel draußen auf. Und das bei allen möglichen Wetterlagen. Selbst bei Matsch und Schmutz können Sie sich nicht vor einem Spaziergang drücken.

Auslauf ist ein Muss. Ob bei strahlendem Sonnenschein oder bei strömendem Regen. Es führt kein Weg daran vorbei. Dementsprechend bringen Vierbeiner immer Schmutz mit ins Haus.

Da können Sie noch so gut aufpassen und die Pfoten nach der Gassirunde abwaschen. Oder Ihren Hund gründlich abrubbeln. Ganz ohne Schmutz geht es nicht.

Hunde mit starkem Fellwechsel

Bei vielen Rassen können weitere Umstände hier und da Schmutz verursachen. Es gibt Hunde, die das ganze Jahr über sehr starken Haarverlust haben. Mindestens einmal am Tag staubsaugen darf Ihnen da nichts ausmachen.

Einige Hunderassen verlieren nur zweimal im Jahr für wenige Wochen Fell. Der erste Fellwechsel findet meist im Frühling statt. Dann, wenn die Temperaturen wärmer werden. Der zweite steht im Herbst bis Winter an. Wenn die dünnen Haare ausgehen und sich wärmende Unterwolle für die kalten Tage bildet.

Langhaarrassen sind pflegeintensiv

Bei Hunden einiger langhaariger Rassen ist regelmäßiges Kämmen nötig. Oder sogar Scheren. Die Länge des Fells sagt aber wenig darüber aus, ob eine Rasse zu viel Haarverlust neigt.

Informieren Sie sich also vorher. So wissen Sie, welche Pflege das Fell Ihrer Wunschhunderasse benötigt. Sie sollten wie bei allen anderen Themen vorher wissen, was auf Sie zukommt. Und worauf Sie sich einstellen müssen.

Hunde mit Lefzen bedeuten oft mehr Arbeit

Hunde mit stark ausgeprägten Lefzen sabbern gerne mal. Bei Spürhunden helfen die langen Lefzen angeblich dabei, ihre Spürfähigkeit zu verbessern. Bei anderen Hunderassen züchtete man im Laufe der Zeit hängende Lefzen immer mehr an. Aus optischen Gründen.

Vor allem wenn Sie in der Küche stehen und ein leckeres Gericht zubereiten. Dann läuft stark belefzten Vierbeinern das Wasser im Mund zusammen. Die Speichelspuren finden Sie an Küchenschränken, Stühlen und überall im Haus.

Nach dem Trinken aus dem Wassernapf sollten Sie gleich mit dem Handtuch bereitstehen. Haben Sie damit ein Problem? Dann sind eine Deutsche Dogge, ein Mastino Napoletano oder eine Bordeauxdogge eher nicht die passenden Rassen für Sie.

Haben Sie Allergien?

Viele Menschen wissen gar nicht, ob sie eventuell allergisch auf Hunde reagieren. Oft kommt das böse Erwachen, wenn Ihr Vierbeiner bereits eingezogen ist. Reagieren Sie allergisch, ist das traurig und schlimm. Aber nicht nur für Sie. Sondern vor allem für Ihren Hund. Er hat sich von der ersten Sekunde an mit Ihnen angefreundet. Und sich in Ihre Familie integriert.

Daher ist es sinnvoll, wenn Sie vor der Anschaffung Ihres Hunds einen Allergietest machen. Vor allem, wenn Sie keine Freunde oder Bekannte mit Hund im Umfeld haben. Denn dort könnten Sie selbst testen, ob bei Kontakt mit der Fellnase Symptome einer Hundeallergie auftreten.

Auslöser für Allergien auf Hunde sind Eiweiße

Meist äußert sich eine solche Allergie bei Ihnen durch Probleme mit den Atemwegen. Typische Symptome sind Schnupfen, Niesen, Husten und Halskratzen. Aber ebenso Haut- oder Augenrötungen sowie Übelkeit und Schwindel.

Die Auslöser einer Hundeallergie sind bestimmte Eiweiße. Diese setzt Ihr Hund über seinen Speichel frei. Ebenso über Urin und seine Drüsen auf der Haut. Diese Eiweiße haften an Schuppen und Fell Ihres Hunds.

Allergietest bei der Hautärztin oder Allergologin

Wollen Sie testen lassen, ob Sie eine Allergie gegen Haustiere haben? Dann sollten Sie sich an Ihre Hautärztin wenden, oder an eine Allergologin. Dort können Sie einen Allergietest machen.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, online einen Test für zu Hause zu bestellen.

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Auf Nummer sicher gehen Sie mit einem Test beim Arzt. Da verschiedene Testmöglichkeiten existieren, sollten Sie sich gut beraten lassen.

Welche Hunderasse sind für Allergiker geeignet?

Es ist nicht grundsätzlich unmöglich, als Allergikerin einen Hund zu halten. Je nachdem, wie ausgeprägt Ihre Unverträglichkeit ist, haben Sie verschiedene Optionen. Zum einen können Sie sich desensibilisieren oder homöopathisch behandeln lassen.

Zudem gibt es spezielle Hunderassen für Allergiker. Bei diesen Rassen ist das Allergiepotenzial geringer als bei anderen. Es gibt jedoch keine Garantie, dass Sie nicht ebenso auf eine dieser Hunderassen allergisch reagieren.

Komplett hypoallergene Hunderassen gibt es nicht. Grundsätzlich ist es für Allergiker wichtig zu wissen, dass einige Rassen weniger Allergien auslösen. Das sind die nicht-haarenden Rassen und Hunderassen ohne Fellwechsel.

Weil sie kein Fell verlieren, lösen sich weniger Hautschuppen. Diese Schuppen verteilen die Eiweiße und können sie übertragen.

Folgende Hunderassen gelten als geeignet für Allergiker:

  • Schnauzer
  • Pudel
  • Malteser
  • Havaneser
  • Labrador

All diese Hunderassen haben keine oder kaum Unterwolle. Sie haaren daher gar nicht. Oder nur sehr wenig. Sabbern kommt bei den oben genannten Rassen nur relativ selten vor.

Labradore sind allergikerfreundlich

Labradore gelten mittlerweile ebenfalls als allergikerfreundlich. Die Erkenntnis, dass ein Labrador ein geeigneter Hund für Allergiker sein könnte, ist relativ neu. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass er die wenigsten Allergene abgibt. Und dass trotz Fellwechsel.

Sie sehen, Sie müssen trotz Allergie also nicht komplett auf Hundehaltung verzichten. Damit das Zusammenleben mit Ihrem Vierbeiner für Sie so angenehm wie möglich ist, gibt es noch einige Tipps. Diese können Sie beachten.

Checkliste: Welche Hunderasse passt zu mir?
Checkliste: Welche Hunderasse passt zu mir?

Tipps bei Allergien

Putzen Sie regelmäßig Ihre Wohnung. Vor allem Teppiche, Hundekörbe, Kissen und Polstermöbel sollten Sie gründlich absaugen und reinigen. Waschen Sie Ihre Hundedecken und Spielzeuge regelmäßig in der Waschmaschine.

Sie tun sich einen Gefallen, wenn Sie Tabuzonen für Ihre Fellnase einrichten. Wenn Ihr Hund nicht auf Bett und Sofa darf, haben Sie von vornherein weniger Probleme. Und weniger lästige Symptome. Hin und wieder können Sie Ihren Hund mit einem milden Shampoo speziell für Hunde waschen und abduschen. Zusätzlich zu allen Maßnahmen.

Beherzigen Sie diese Tipps. Achten Sie darauf, eine allergikerfreundliche Rasse zu wählen. Dann steht der Hundehaltung für Sie als Betroffene einer Hundeallergie nichts im Wege.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

Bestimmt haben Sie noch keine exakte Vorstellung, was alles an Kosten auf Sie zukommen wird. Denn mit den reinen Anschaffungskosten für Ihren Hund ist es nicht getan. Bei einer seriösen Züchterin müssen Sie hier bereits mit einem Preis von etwa 800 bis 2.000 Euro rechnen, je nach Rasse.

Bei der Adoption eines Hunds aus dem Tierschutz fällt meist eine sogenannte Schutzgebühr an. Diese liegt meist zwischen 150 und 350 Euro. Mit dieser Schutzgebühr leisten Sie einen kleinen Beitrag zur wertvollen Arbeit der Tierheime und Tierschutzorganisationen.

Die Kosten, die ein Tierheim für die Versorgung und die Haltung eines Hunds hat, sind damit nicht annähernd gedeckt. Es geht den Tierheimen und Organisationen bei der Schutzgebühr nicht darum, Geld mit der Vermittlung der Tiere zu machen.

Vielmehr ist die Gebühr eher als Schutz gedacht, wie der Name schon vermuten lässt. Diese Gebühr soll Sie als Interessentin vorab zum Nachdenken anregen:

  • Wollen Sie wirklich einen Hund?
  • Haben Sie die Zeit und die finanziellen Möglichkeiten, einen Hund dauerhaft zu versorgen?

Monatliche Kosten für Ihren Hund

Die monatlichen Kosten richten sich ebenfalls nach der Größe Ihres Hunds. Ein großer Hund kann bis zu 200 Euro im Monat kosten. Abhängig davon, was Sie füttern möchten, kann diese Summe variieren.

Ein kleiner Hund liegt bei etwa 30 Euro im Monat. Hier kommt es gleichsam darauf an, für welches Futter Sie sich entscheiden.

Hier finden Sie einen Artikel mit ausführlichen Informationen zu den Kosten der Hundehaltung.

Für die Ausstattung fallen je nach Ihrem Geschmack und Größe Ihres Hunds Kosten an. Diese liegen zwischen 50 bis 250 Euro. Die Grenze ist hier nach oben hin offen. Zur Ausstattung Ihres Hunds zählen Näpfe, Hundekorb sowie Hundedecke, Leine, Halsband oder Geschirr und Spielsachen. Hier lesen, was für die Erstausstattung wirklich sinnvoll ist.

Regelmäßige Kosten, die Sie als Hundehalterin außerdem erwarten, sind:

Kosten für kranke Hunde

Die Kosten gelten für gesunde Hunde. Bei kranken Hunden können erhebliche Mehrkosten anfallen. Hier spielt wieder die Größe eine Rolle.

Ein großer Hund benötigt im Falle einer Krankheit oder OP mehr Medikamente als ein kleiner Hund. Für eine OP sind Sie schnell 600 bis 2.000 Euro los. Bei einer kleineren Hunderasse liegen die Kosten für eine OP bei etwa 300 Euro.

Kosten für die OP-Versicherung

Sinnvoll ist in jedem Fall eine OP-Versicherung. Diese kostet meist nur wenige Euro im Monat. Sie schützt Sie aber im Falle des Falls vor den hohen Kosten einer OP Ihres Vierbeiners. Für die OP-Versicherung können Sie sich freiwillig entscheiden.

Und auch eine Hundekrankenversicherung kann sinnvoll sein. Anfangs wurden diese Angebote häufig belächelt. Aber möchten Sie wirklich das Leben und die Gesundheit Ihres Lieblings von Ihrer wirtschaftlichen Situation abhängig machen?

Haftpflichtversicherung für Hunde

Anders sieht es meist bei der Haftpflichtversicherung für Ihren Hund aus. Die meisten Städte und Gemeinden verlangen bei Anmeldung eine Hundehaftpflichtversicherung für Ihr Tier. Viele Hundeschulen haben ebenfalls eine Haftpflichtversicherung als Bedingung für die Anmeldung.

Und auch aus eigenem Interesse sollten Sie unbedingt eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.

Welcher Hund passt zu mir und meiner Familie?

Haben Sie sich mit all diesen wichtigen Überlegungen beschäftigt? Und haben Sie sich intensiv mit den verschiedenen Hunderassen befasst? Dann sind Sie auf einem guten Weg, Ihren passenden Vierbeiner für die nächsten Jahre zu finden.

Welcher Hund passt zu mir? Selbst Test mit Checkliste
Welcher Hund passt zu mir? Selbst Test mit Checkliste

Pauschal kann Ihnen niemand sagen, ob ein Schäferhund, Beagle oder Cocker Spaniel besser zu Ihnen passt als ein Windhund, Jack Russell Terrier, King Charles Spaniel oder Golden Retriever.

Diese Entscheidung ist sehr individuell. Und dazu kennt niemand Ihre Bedürfnisse und Vorlieben sowie die Bedingungen bei Ihnen Zuhause besser als Sie selbst.

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