Wann Rasen düngen?

Ein schöner, dichter Rasen ist eigentlich kein Problem, wenn Sie das Düngen richtig in die Hand nehmen. Das gilt auch für Rasenflächen auf denen Hunde spielen.

Allerdings wird Ihnen jeder Gärtner eine Tatsache bestätigen. Ihr Rasen bleibt nur gesund und schön, wenn die Pflege stimmt.

Wer einen schönen Rasen haben möchte, muss etwas Arbeit in die Grünfläche investieren. Dazu gehört ein regelmäßiger Rasenschnitt, gelegentliches Vertikutieren sowie das Düngen des Rasens.

Aber wann ist die beste Zeit, um Ihren Rasen zu düngen? Dieser Frage nähern wir uns aus vier Blickwinkeln:

  • Jahreszeit: Frühjahr, Sommer, Herbst
  • Düngen, je nach Zustand des Rasens
  • Temperatur und Witterung
  • Wann das erste Mal düngen nach Neuaussaat

Bei strapazierten Rasenflächen sind bis zu vier Gaben Langzeitdünger ideal. Der Rasen wird also mehrfach über das Jahr verteilt gedüngt. Langzeitdünger deshalb, weil diese die Mineralstoffe kontinuierlich abgeben.

Normale Rasendünger enthalten alle Mineralstoffe und Spurenelementen, die Ihr Rasen braucht. Stickstoff sorgt für das Blattwachstum und Phosphor für die Bildung der Wurzeln. Spurenelemente wie Eisen und Magnesium unterstützen ein sattes Grün. Kalium erhöht die Widerstandskraft der Grashalme.

Die meisten handelsüblichen Produkte wirken etwa drei Monate. Am besten arbeiten Sie mit einem Streuwagen. Damit lässt sich das Granulat des Düngers gleichmäßig verteilt.

Wann ist die beste Jahreszeit, um Rasen zu düngen: Frühjahr, Sommer, Herbst?

Die Blüte der Forsythien gibt den Startschuss für die erste Düngung im Jahr. Idealerweise haben Sie Ihren Rasen zu dieser Zeit bereits ein erstes Mal gemäht. Rund um Ostern ist im Frühjahr also der beste Zeitpunkt den Rasen zu Düngen.

Ende Juni folgt die zweite Düngung, weil der Rasen jetzt am stärksten wächst.

Eine dritte Düngung sollte etwa im August folgen.

Und damit der Rasen gut über den Winter kommt, empfiehlt sich eine vierte Düngung im Oktober. Dafür eignen sich spezielle Herbstrasendünger mit einem höheren Kaliumanteil. So gestärkt, überstehen die empfindlichen Grashalme die kalte Jahreszeit leichter. Das gilt besonders für feinen Zierrasen.

Ab wann muss Rasen gedüngt werden?

Am Zustand des Rasens können Sie leicht erkennen, ob Ihr Rasen gedüngt werden muss. Rasengräser benötigen viel Nährstoff, damit sie einen dichten und robusten Teppich bilden.

Sie sollten spätestens dann reagieren, wenn sich der Rasen gelb bis braun verfärbt. Das ist ein typisches Zeichen für Nährstoffmangel.

Ein weiteres Zeichen sind sogenannte “Zeigerpflanzen”, die sich bei Nährstoffmangel ausbreiten. Dazu gehören beispielsweise Moos oder Klee für Stickstoffmangel.

Beste Witterung, um Rasen zu düngen?

Düngen Sie an einem trockenen, leicht bewölkten Tag. Sonst würde die starke Sonneneinstrahlung den Rasen verbrennen lassen. Insbesondere gilt das beim Einsatz von mineralischem Dünger.

Normalerweise muss der Rasen nach dem Düngen gewässert werden, am besten sehr gründlich. Das Wasser löst das Granulat bereits an und setzt erste Nährstoffe frei. Das ist besonders wichtig für die erste Düngung des Jahres.

Nach dem Beregnen können Sie auf alle Fälle problemlos auf den Rasen. Alternativ können Sie den nächsten kräftigen Regenschauer abwarten. Dann liegen die kleinen Pellets nämlich auf der Grasnarbe auf.

Bei rein organischem Dünger können Sie die Rasenfläche auch ohne Beregnen sofort wieder betreten. Das ist wichtig bei der Auswahl von Rasendünger, wenn Hunde auf dem Rasen spielen.

Setzen Sie Spezialdünger mit Unkrautvernichter oder Moosvernichter ein? Dann sollte der Rasen beim Ausbringen des Düngers feucht sein. Anschließend benötigen die Wirkstoffe einige Tage, um richtig einzuwirken.

Während dieser Zeit sollten Hunde den Rasen nicht betreten. Erst nach einer gründlichen Wässerung im Anschluss daran können Sie die Fläche wieder zum Toben freigeben.

Als Alternative zum giftigen Moosvernichter könnten Sie überlegen Ihren Rasen zu kalken. Denn Moos kann auf einen zu hohen pH-Wert des Boden hindeuten.

Wann das erste Mal düngen nach Neuaussaat?

Für die perfekte Aussaat sollte die Bodentemperatur mindestens 10 Grad betragen. Am besten warten Sie einige Wochen, damit sich der Boden erwärmen kann.

Auch Herbstwetter kann für die Neuaussaat des Rasens eine gute Zeit sein. Dann hat der Boden noch Sommerwärme gespeichert. Gleichzeitig wird das Wetter bereits regnerisch. Alternativ klappt es im Frühjahr zwischen März und April am besten.

Wann Rasen düngen: Im Frühjahr oder Herbst? Mit Hund im Garten
Wann Rasen düngen: Im Frühjahr oder Herbst? Mit Hund im Garten

Den Dünger können Sie etwa eine Woche vor der Aussaat in den Boden einbringen. Nach der Neuaussaat eignen sich phosphorbetonte Kurzzeitdünger am besten. Diese Dünger wirken sehr schnell. Damit schaffen Sie von Anfang an die besten Wachstumsbedingungen.

Oder Sie düngen direkt nach der Neusaat. Beide Varianten sind möglich, um nach etwa zwei Wochen erste Halme zu sehen. Anschließend können Sie Langzeit- oder Kombinationsdünger verwenden, um den Rasen zu düngen.

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