Tee für Hunde

Tee schmeckt nicht nur gut. Er gilt seit jeher als Heilmittel bei verschiedensten Beschwerden. Viele Teesorten sind dabei gesundheitsfördernd.

Was für uns Menschen so wohltuend ist, kann für Ihren Vierbeiner nicht schlecht sein. Oder doch?

Keine Sorge, Hunde dürfen Tee trinken. Dabei sind bestimmte Sorten besonders gut geeignet. Einige Tees sollten Sie nur vorsichtig geben. Und auf einige Teesorten sollte Ihr Hund ganz verzichten.

Dürfen Hunde Tee trinken?

Kräutertees sind gesund und für Ihren Vierbeiner bestens geeignet. Um Ihrem Hund wirklich etwas Gutes zu tun, sollten Sie die Kräuter in bester Qualität kaufen. Diese finden Sie im Biomarkt oder in der Apotheke.

Die handelsüblichen Teebeutel im Supermarkt schmecken zwar lecker, sind aber oft nicht besonders wirksam. Biotees und Tees in Arzneiqualität sind zudem weniger mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet.

Einige der gesunden Kräuter können Sie sogar selbst sammeln. Aus ihnen können Sie einen wärmenden und gesunden Tee für Ihren Liebling herstellen. Die folgenden Sorten können Sie Ihrem Hund bedenkenlos geben.

Kamillentee für Hunde

Kamillentee ist wohl der bekannteste und beliebteste Kräutertee. Kamille tut Ihrem Vierbeiner gut. Und das bei allen Arten von Magenbeschwerden.

Gleichzeitig fördert Kamillentee die Verdauung Ihres Hunds und hilft gegen Blähungen. Zudem wirkt diese Teesorte entzündungshemmend und desinfizierend.

Weil es über diese Teesorte so viel zu sagen gibt, finden Sie hier den ausführlichen Artikel “Dürfen Hunde Kamillentee trinken?“.

Dürfen Hunde Fenchel Kümmel Anis Tee trinken?

Fencheltee ist ein beliebtes Heilmittel bei Unwohlsein in der Magengegend. Bei Durchfall und Magenschmerzen Ihres Vierbeiners ist dieser Tee eine gute Wahl.

Vor allem die Kombination Fenchel-Kümmel-Anis-Tee löst Krämpfe und wirkt Durchfall entgegen. Fencheltee wirkt appetitanregend. Hier finden Sie alle Informationen zu Fenchel und Fencheltee für Hunde.

Salbei-Tee für Hunde?

Dieser stark aromatische Tee verursacht bei Ihrem Vierbeiner eventuell ein Naserümpfen. Aufgrund seines speziellen Dufts sind viele Hunde erst einmal skeptisch.

Gesund ist Salbeitee aber allemal. Echter Salbei hat positive Auswirkungen auf Verdauung und den Magen-Darm-Trakt im Allgemeinen.

Er wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Allerdings sollten Sie ihn nur in geringen Mengen geben. Bei einer Überdosierung und Daueranwendung ist Salbeitee durch das enthaltene Thujon giftig.

Ist Salbeitee für Hunde gesund?
Ist Salbeitee für Hunde gesund?

Melissentee für Hunde

Die Melisse macht wie der Salbei durch ihren charakteristischen Duft auf sich aufmerksam. Melissentee schreibt man eine beruhigende Wirkung zu. Außerdem stärkt Melisse das Immunsystem Ihres Vierbeiners.

Lavendeltee

Lavendeltee hilft besonders gut bei Gelenkbeschwerden. Diese Sorte wirkt beruhigend. Sie ist entzündungshemmend. Dabei kann sie Ihrem Hund bei Nervosität helfen, sich zu entspannen.

Hagebuttentee für Hunde?

Die roten Früchte enthalten unheimlich viele Vitamine. Dieser Tee ist die richtige Wahl, wenn Ihr Hund erkältet ist.

Gerade im Winter können Sie Hagebuttentee hin und wieder geben. Er wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und unterstützt den gesamten Organismus Ihrer Fellnase. Insbesondere während der kalten Jahreszeit.

Weitere Informationen zur Hagebutte finden Sie im Artikel “Hagebuttenpulver für Hunde“.

Ist Hagebuttentee für Hunde gesund?
Ist Hagebuttentee für Hunde gesund?

Brennnesseltee

Brennnesseltee wirkt blutdrucksenkend bei Ihrem Hund. Er regt den Stoffwechsel an. Und er kann wie Lavendeltee den Gelenkschmerzen Ihres Vierbeiners Abhilfe schaffen. Brennnesseltee hilft ihm ebenfalls bei Erbrechen und Blähungen.

Leidet Ihr Vierbeiner an einer Harnwegsinfektion oder Blasenentzündung, unterstützt Brennnesseltee die Heilung. Denken Sie aber daran, dass Brennnesseltee harntreibend wirkt. Geben Sie also nicht zu viel davon. Ihrem Hund muss neben dem Tee ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Pfefferminztee für Hunde

Diese Sorte ist bei den meisten Hunden recht beliebt. Die Pfefferminze hilft nicht nur bei Magenbeschwerden und Unregelmäßigkeiten im Darm Ihres Lieblings. Sie sorgt für einen wohlriechenden Hundeatem.

Ihr Hund sollte Pfefferminztee in Maßen genießen. Zu viel Pfefferminztee kann jedoch Nierenschäden verursachen.

Kein Schwarzer Tee für Hunde

Koffeinhaltige Lebensmittel sind für Ihren Hund tabu. Grüner Tee und schwarzer Tee enthalten Koffein. Somit sind diese Tees für Hunde nicht geeignet. Koffein führt zu erhöhtem Blutdruck Ihres Hunds. Und es sorgt dafür, dass die Blutgefäße sich verengen.

Im schlimmsten Fall kann Ihr Hund dadurch einen Herzstillstand erleiden. Verzichten Sie also darauf, Ihrem Hund alle Arten von koffeinhaltigem Tee zu geben. Entkoffeinierte Teesorten aus Grüntee sollten Sie meiden. Sie enthalten oft immer noch geringe Mengen an Koffein.

Darjeeling für Hunde?

Der als “Champagner unter den Tees” bekannte Darjeeling Tee aus der gleichnamigen indischen Region ist weit verbreitet. Und er ist beliebt bei Teetrinkern.

Unter die Bezeichnung Darjeeling fallen verschiedene Sorten weißer Tee, grüner Tee, schwarzer Tee und Oolong-Tee.

Hierzulande bezeichnet man als Darjeeling-Tee jedoch meist eine Teesorte. Diese ist ein Gemisch aus Eigenschaften von schwarzem Tee und Oolong-Tee. Somit ist der Darjeeling-Tee dem schwarzen Tee zuzuordnen und nicht für Ihren Hund geeignet.

Darjeeling sollten Hunde nicht trinken
Darjeeling sollten Hunde nicht trinken

Welcher Tee ist gut für Hunde?

Hochwertige Kräutertees sind gesund. Sie können Ihrem Hund bei vielen Beschwerden helfen.

Verzichten Sie jedoch auf aromatisierte Teemischungen wie Vanille-Kräuter oder Ähnliches. Diese beinhalten oft Zucker und weitere Zusätze, die Ihr Hund nicht benötigt.

Kein Kamillentee gegen Bindehautentzündung

Viele Hundehalterinnen nehmen an, dass Kamillentee zur Anwendung am Auge geeignet sei. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum.

Kamillentee und andere Teesorten sollten Sie nie am Auge verwenden, weder zur Reinigung noch zur Desinfektion. Denn die Inhaltsstoffe der Kamille und anderer Kräuter reizen die Augen. Außerdem können sie allergische Reaktionen auslösen.

Bei einer Bindehautentzündung Ihres Vierbeiners verschlimmert sich der Zustand eventuell sogar. Benutzen Sie zur Reinigung der Augen Ihres Hunds ausschließlich lauwarmes Wasser. Sowie spezielle Augentropfen für Hunde.

Leidet Ihr Hund unter Beschwerden am Auge, die sich nach wenigen Tagen nicht bessern, sollten Sie Ihre Tierärztin konsultieren.

Tee hilt bei Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen

Es kann verschiedene Ursachen haben, wenn Ihr Hund unter Magenbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen leidet. Meist ist der Grund harmlos. Ihr Vierbeiner hat nur etwas Falsches gefressen.

Bei kurzzeitigem Unwohlsein im Magen- und Darmbereich können Sie die Genesung mithilfe verschiedener Tees unterstützen. Dafür eignen sich vor allem Salbeitee, Kamillentee und Fencheltee. Alle drei Sorten beruhigen den gestressten Magen-Darm-Trakt.

Sie helfen Ihrem Hund dabei, schnell wieder zu Kräften zu kommen. Wenn Sie nach wenigen Tagen keine Besserung feststellen können, lohnt sich ein Besuch in der Tierarztpraxis. Es ist möglich, dass die Symptome einen ernsten Hintergrund haben.

Brennnesseltee gegen Blasenentzündung

Für die Behandlung einer Blasenentzündung eignet sich am besten einer der sogenannten Blasentees. Ebenso bei anderen Harnwegsinfektionen Ihres Vierbeiners. Für Ihren Hund können Sie hier zu Brennnesseltee greifen. Wenn Sie Brennnesseltee geben, muss Ihr Vierbeiner gleichzeitig viel Wasser trinken.

Der hohe Kaliumgehalt in Brennnesseln regt die Reinigung der Nieren an. Dadurch verstärkt sich der Harndrang. Die Flüssigkeit, die Ihr Hund vermehrt ausscheidet, muss er in Form von frischem Wasser wieder aufnehmen.

Ist Brennnesseltee für Hunde gesund?
Ist Brennnesseltee für Hunde gesund?

Kräutertee gegen Erkältung

Bei einer Erkältung ist es vor allem wichtig, das Immunsystem und die Abwehrkräfte Ihres Hunds zu stärken. So beschleunigen Sie die Heilung. Gleichzeitig tun Sie Ihrem Hund etwas Gutes. Das einfachste unterstützende Hausmittel ist ein gesunder Kräutertee.

  • Kamillentee wirkt sich beruhigend auf die Atemwege aus und stillt Husten.
  • Salbeitee mildert Kratzen im Hals und wirkt zudem noch antibakteriell.

Wechseln Sie zwischen beiden Teesorten ab. So hat Ihr Vierbeiner von allen positiven Eigenschaften der Kräuter etwas.

Alle Teesorten sollten Sie immer im erkalteten oder lauwarmen Zustand geben. Heißer Tee ist für Ihren Hund nicht geeignet.

Früchtetee für Hunde?

Ihr Hund nascht sicher gerne mal ein Stück Banane oder ein Stück Apfel. Das ist in Ordnung. Und ein Stück Obst darf hin und wieder gerne mal in seinem Napf landen. Beim BARFen gehört Obst neben Gemüse sogar unbedingt zum Speiseplan Ihres Hunds.

Aber wie sieht es mit Früchtetee aus? Grundsätzlich gilt, dass sich aromatisierte Tees nicht für Hunde eignen. Die im Supermarkt erhältlichen Früchtetees beinhalten oft keine echten getrockneten Früchte.

Der fruchtige Geschmack kommt von Zusätzen wie Zucker, Aromen und Farbstoffen. Wenn Sie Früchtetee geben möchten, kaufen Sie diesen am besten im Biofachmarkt oder in der Apotheke.

Achten Sie auf die Zusammensetzung und kaufen Sie nur Tee aus echten Früchten. Diese verträgt Ihr Hund gut. Außerdem sollten die Tees keinen zusätzlichen Zucker enthalten.

Tee für Hunde: Welche Tee-Sorten dürfen Hunde trinken?
Tee für Hunde: Welche Tee-Sorten dürfen Hunde trinken?

Für Hunde empfiehlt man aber dennoch Bio-Kräutertee aus Pflanzen und Kräutern. Hin und wieder ein wenig Früchtetee von hoher Qualität wird Ihrem Hund jedoch nicht schaden.

Gratis Spickzettel bekommen

Tragen Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein. Und Sie bekommen den praktischen Spickzettel mit verbotenen Lebensmitteln gratis für Ihren Hund.

Was dürfen Hund nicht fressen?

Dogco bei Pinterest entdecken

Dogco Logo
Scroll to Top