Rosenkohl für Hunde?

Rosenkohl wäre ein tolles Wintergemüse für Hunde. Viele Hunde lieben die kleinen Rosenkohlköpfchen, weil sie sehr mild schmecken. Es kommt jedoch auf Ihren Vierbeiner an, ob sie ihm gut bekommen. Schließlich gehört das Gemüse zu den Kohlarten, die generell blähend wirken.

Bei Rosenkohl spalten sich die Meinungen wie bei kaum einem anderen Gemüse. Die einen lieben ihn und die anderen hassen ihn. Dabei ist der Kohl eine nährstoffreiche und gesunde Alternative. Vor allem für den Winter. Die Zeit, wenn andere regionale Gemüsesorten gerade keine Saison haben.

Wie gut verträgt Ihr Hund Rosenkohl?

Manche Hunde mögen den Geschmack. Und sie vertragen Rosenkohl sehr gut. Wie gut kann Ihr Hund andere Kohlsorten wie Wirsing oder Brokkoli verdauen? Dann kann er mit hoher Wahrscheinlichkeit Rosenkohl gut vertragen.

Testen Sie zunächst mit einer kleinen Menge Rosenkohl. Wie reagiert der Magen Ihrer Fellnase auf das Gemüse? Bekommt Ihr Hund nach dem Verzehr der Kohlröschen keine Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Magenschmerzen, dann ist Rosenkohl ein gutes Gemüse für ihn. Es ist gesund für ihn. Und es sorgt für eine willkommene Abwechslung in seinem Hundenapf.

Sie selbst können den Kohl in allen möglichen Varianten zu sich nehmen. Beispielsweise ungekocht als Salat. Vor dem Verfüttern an Ihren Hund sollten Sie die Köpfchen aber immer kochen. Oder einige Minuten garen.

Im Supermarkt greifen Sie am besten nur zu den saftig grünen Rosenkohlköpfchen. Diese haben gut geschlossene Blätter. Drücken Sie die Kohlknospe leicht mit den Fingern zusammen. Sie sollten schön fest sein.

Rosenkohl richtig für Ihren Hund zubereiten

Vor dem Kochen entfernen Sie die äußerste Blätterschicht der Röschen. Den Strunk schneiden Sie ein wenig ab. Haben Sie größere Kohlköpfchen, schneiden Sie den Strunk unten kreuzförmig ein. Der Kohl gart so schön gleichmäßig.

Nachdem Sie die Röschen gut abgewaschen haben, können Sie sie in einem Topf für 10 Minuten kochen. Der Kohl ist dann noch leicht bissfest. Er ist fest und nicht matschig.

Sind die Knospen abgekühlt, geben Sie diese einfach mit zur Hauptmahlzeit Ihres Hunds in den Napf. Vielleicht mag Ihr Vierbeiner den Kohl lieber püriert über seinem Futter. Dann geben sie ihn vor dem Füttern in den Mixer.

So gesund wäre Rosenkohl

Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt in Deutschland im Schnitt bei nur 300 Gramm Rosenkohl im Jahr. Das ist eigentlich schade. Denn Rosenkohl enthält viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium.

Die sekundären Pflanzenstoffe des Kohls sollen sogar vor krebserregenden Stoffen schützen. Und sie helfen bei Krankheiten wie Arthritis und Asthma.

Das Powergemüse mit seinem hohen Vitamin-A- und Vitamin-C-Gehalt schützt uns im Winter vor Erkältungen und Grippe. Und er bringt das Immunsystem in Schwung.

Ursprünglich kommt Rosenkohl übrigens aus Belgien. Dort baute man ihn im 16. Jahrhundert zum ersten Mal an. Heute kommt der größte Teil des Rosenkohls aus Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. In Deutschland bauen wir nur etwa 15 Prozent des hier konsumierten Rosenkohls an.

Senföl wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

Rosenkohl besitzt von allen Kohlsorten die meisten Senfölglycoside. Diese chemischen Verbindungen aus Schwefel und Stickstoff beeinflussen die Darmaktivität positiv. Sie wirken antibakteriell und entzündungshemmend.

Sie sind verantwortlich für den leicht scharfen Geschmack des Rosenkohls. Senfölglycoside findet man insbesondere in allen Kohlarten sowie in Senf, Rettich, Kresse und Radieschen.

Kohl soll sogar hormonregulierende Eigenschaften besitzen. Ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt kann Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Migräne und viele andere Beschwerden verursachen.

Rosenkohl für Hunde: Gekocht, giftig oder blähend?
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Dürfen Hunde Rosenkohl essen?

Der Organismus Ihres Hunds profitiert also ganz schön von Rosenkohl. Besonders für ältere Vierbeiner eignen sich die kleinen Kohlröschen sehr gut. Die entzündungshemmenden Eigenschaften sind gut für die Gelenke Ihres Seniors. Und der Kohl stärkt seine Knochen.

Bedenken Sie aber, dass Rosenkohl wie jede andere Kohlart blähend bei Ihrem Hund wirkt. Füttern Sie ihn deshalb immer nur ab und zu. Und nur in kleinen Mengen.

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