Regenbogenbrücke: Abschied vom Hund

Die Vorstellung der “Regenbogenbrücke” hilft vielen Tierhalterinnen beim Abschied vom Hund. Schließlich ist es der schwerste Moment einer Mensch-Hund-Beziehung, wenn der geliebte Partner für immer gehen muss.

Doch Ihr Hund verlässt Sie nicht einfach. Er wandert über die Regenbogenbrücke in ein fernes Land. Irgendwann werden Sie Ihren Hund dort wieder treffen.

Deshalb wünschen wir unseren Fellnasen, dass sie gut über die bunte Brücke kommen mögen. Doch woher stammt dieser Mythos eigentlich? Und was bedeutet er?

Was bedeutet die Regenbogenbrücke?

Die Sage von der Regenbogenbrücke stammt aus der nordischen Mythologie. Bifröst oder Asbru ist die dreistrahlige Regenbogenbrücke. Sie verbindet die Erdenwelt Midgard und die Götterwelt Asgard. Damit stellt sie eine direkte Verbindung zwischen beiden Welten dar.

Die Brücke ist jedoch kein reales Bauwerk. Sie ist eher als göttliche Kraft zu verstehen. Genau diese göttliche Energie strahlt in den Spektralfarben. Sie zeigt sich als Regenbogenbrücke.

Götter wie Odin haben diese Kraft der Brücke genutzt, um aus dem Götterreich jeden beliebigen Ort auf Erden zu erreichen.

Gedicht zur Regenbogenbrücke

Dieser Teil der nordischen Mythologie könnte einen unbekannten Künstler zu einem berühmten Gedicht inspiriert haben. Nämlich zu jenem, auf das sich die Sage der Regenbogenbrücke heute bezieht.

In besagten Gedicht geht es um den Tod des geliebten Tiers. Über die Brücke kommt es in ein wunderschönes Land. Hier gibt es kein Leid und keine Schmerzen.

Alle Tiere verstehen sich. Das Einzige, das sie vermissen, sind ihre geliebten Menschen. Doch eines Tages sind Hund und Mensch wieder glücklich vereint. Dann begeben sie sich gemeinsam über die Brücke. Und sie bleiben für immer zusammen.

Warum gehen Hunde über die Regenbogenbrücke?

Die Sage von der Regenbogenbrücke erzählt also eine Geschichte vom Leben nach dem Tod. Somit ähnelt dieser nordische Mythos der christlichen Religion, in der vom Himmelreich die Rede ist.

Allerdings fehlt uns hier zumeist die Erwähnung, dass der Himmel ebenfalls für unsere Haustiere geöffnet ist. In der Bibel beschreibt der Prophet Jesaja in Kapitel 11, Verse 6-8:

“Dann werden Wolf und Lamm friedlich beieinander wohnen, der Leopard wird beim Ziegenböckchen liegen. Kälber, Rinder und junge Löwen weiden zusammen, ein kleiner Junge kann sie hüten. Kuh und Bären teilen die gleiche Weide, und ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Heu wie ein Rind. Ein Säugling spielt beim Schlupfloch der Viper, ein Kind greift in die Höhle der Otter.”

Das klingt doch ganz genauso, wie wir uns das Leben jenseits der Regenbogenbrücke vorstellen. Doch es ist völlig egal, ob die Regenbogenbrücke Bezug zu einer bestimmten Religion hat oder nicht.

Der Glaube daran hilft vielen Tierhalterinnen über den Schmerz des Verlustes hinweg. Und das ist gut so. Jeder Mensch verarbeitet den Tod seines Vierbeiners anders. Jedem helfen andere Rituale.

Trauern und Verlust verarbeiten

Wenn Sie Ihren vierbeinigen Freund verloren haben, schämen Sie sich nicht, um Ihren Hund zu trauern. Manche Menschen beerdigen ihr Tier auf einem dafür vorgesehenen Friedhof. Andere schaffen einen Erinnerungsplatz im Garten oder lassen ihr Haustier einäschern.

Haben Sie die Möglichkeit, überlegen Sie bereits im Vorfeld, wie Sie mit Ihrem Hund im Fall seines Todes verfahren möchten. Sie können dann bereits Vorkehrungen treffen und alles organisieren. Das hilft Ihnen in dem schwierigen Moment, weil Sie bereits vorbereitet sind. Dann müssen Sie keine spontanen Entscheidungen treffen.

Überraschender Abschied vom Hund

Professionelle Tierbestatterinnen und Ihre Tierärztin helfen Ihnen gerne, die für Sie und Ihren Liebling richtige Entscheidung zu treffen. Oft ist es aber nicht möglich, bereits vorab zu planen. Gerade, wenn Ihr Hund Sie überraschend verlassen muss.

In diesen Situationen helfen Ihre Tierärztin oder Tierbestatterin bestimmt gerne weiter. Möchten Sie Ihren Hund auf dem eigenen Grundstück beerdigen? Fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob das erlaubt ist.

Weitere Informationen finden Sie in diesen Artikeln:

Erinnerungsstücke behalten oder nicht?

Einige Hundehalterinnen wollen absolut keine Erinnerungsstücke wie Halsband oder Futterschüssel aufbewahren. Andere freuen sich nach der Trauerphase, dass sie noch ein paar Dinge von ihrem Liebling haben.

Alternativ können Sie alles in einem Karton verpacken und diesen im Keller aufbewahren. Dann können Sie später in Ruhe entscheiden, was damit geschehen soll.

Regenbogenbrücke: Abschied vom Hund, Trauer und Hundehimmel
Regenbogenbrücke: Abschied vom Hund, Trauer und Hundehimmel

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art zu trauern. Dabei wünschen wir Ihnen ganz besonders viel Kraft.

Die Geschichte von der Regenbogenbrücke hilft vielleicht nicht jedem bei der Trauerbewältigung. Dennoch ist es ein schöner Gedanke, sich vorzustellen, dass es Ihrem besten Freund im Hundehimmel gut geht. Und dass Sie ihn sicherlich irgendwann wieder treffen werden.

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