Dürfen Hunde Kaki essen?

Obst ist gesund und Sie sollten es Ihrem Hund zwischendurch immer wieder als Nahrungsergänzung geben. Bei der Fülle an Obstsorten, die heute in unseren Läden oder auf Märkten erhältlich sind, ist die Qual der Wahl groß.

Nicht jede dieser Obstsorte eignet sich als Futter für Ihren Hund. Einige sind gesund, andere dagegen sogar giftig. Gerade bei exotischen Sorten kommt immer wieder Unsicherheit bei Hundehalterinnen auf. Eine dieser tropischen Früchte ist die Kaki.

Ist Kaki gut für Hunde?

Grundsätzlich dürfen Hund Kaki essen. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sowie die Ballaststoffe sind für Ihren Liebling sogar gesund. Allerdings dürfen Sie Kaki nur in sehr kleinen Mengen füttern. Denn der hohe Zuckergehalt ist für Ihre Fellnase nicht optimal.

Einige Hunde schätzen den Geschmack der Kaki nicht und verschmähen sie. Das liegt wahrscheinlich am enthaltenen Tannin. Denn ein hoher Tanningehalt sorgt für einen teilweise sogar unangenehmen, herben Geschmack. Bei der Kaki ist der Tanningehalt deutlich höher, je unreifer die Frucht ist.

Die gut gereiften, süßen Früchte nimmt Ihr Hund zumeist gerne.

Unterschied zwischen Kaki, Persimone und Sharonfrucht?

Auf den ersten Blick sieht eine Kaki beinahe wie eine große orangefarbene Tomate aus. Die Kaki ist etwa fünf bis acht Zentimeter groß und kann rund oder oval sein. Beliebte Zuchtformen der Kaki sind die Sharonfrucht und die Persimone:

  • Kaki
  • Persimone
  • Sharonfrucht
  • Honigapfel

Alle Früchte unterscheiden sich in Größe und Farbe. So sind Persimone und Kaki dunkler als die kernlose Sharonfrucht. Außerdem enthält die Sharon weniger Tannin als die anderen Arten und schmeckt somit milder.

Die Kaki wächst auf dem gleichnamigen Baum (Diospyros kaki), der zu den Ebenholzgewächsen zählt. Rund 500 verschiedene Arten der Frucht kennt man. Sie wachsen alle in den tropischen und subtropischen Gebieten der Erde.

Dürfen Hunde Kaki essen? Frucht ist weder giftig noch gesund für Hunde
Frucht ist weder giftig noch gesund für Hunde

Kaki Frucht enthält viel Zucker

In China wird die Kaki seit mehr als 2.000 Jahren kultiviert. Das Land zählt heute noch zu den elf Ländern, die Kakis anbauen.

Einige der Anbaugebiete für Kaki liegen in Europa. So kommen Kakis beispielsweise aus dem Gebiet um Valencia in Spanien. Die Sharonfrucht züchtet man dagegen in Israel und Italien.

Kaki enthält eine große Menge an Provitamin A. Daneben ist sie reich an Vitamin C, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen. Ihr Gehalt an sonstigen Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch überschaubar.

Die Früchte enthalten rund 13 bis 19 Prozent Glucose.

Kaki kaufen und zubereiten

Kakis sind in Mitteleuropa zwischen Oktober und Dezember erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf unbeschädigte Früchte. Sie sollten gut reif sein und auf Druck leicht nachgeben.

Verzichten Sie auf zu weiche Früchte oder solche mit dunklen Druckstellen. Kakis müssen Sie rasch verarbeiten. Die Zuchtformen Sharon und Persimone halten im Kühlschrank deutlich länger.

Für Ihren Hund waschen Sie die Kaki gründlich. Die Schale müssen Sie nur bei unreifen Früchten entfernen. Kleine Fruchtstücke kann Ihr Hund als Snack fressen.

Schneiden Sie die Kaki klein und dünsten sie die Frucht in ein wenig Wasser. Sie können die Kaki ebenso gut mit dem Mixer fein pürieren und zum Futter Ihres Hunds geben.

Dürfen Hunde Kaki essen? Frucht ist weder giftig noch gesund
Dürfen Hunde Kaki essen? Frucht ist weder giftig noch gesund

Ist Kaki gesund für Hunde?

Die Kaki ist eine exotische Frucht, die Ihr Vierbeiner gerne fressen darf. Notwendig ist das jedoch keinesfalls.

Andere Früchte haben einen deutlich höheren Gehalt an lebenswichtigen Nährstoffen und enthalten weniger Zucker. Zudem ist die Kaki im Gegensatz zu anderen Obstsorten eher hochpreisig.

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