Dürfen Hunde Aprikosen essen?

Aprikosen wurden im früheren Persien “Samen der Sonne” genannt. Vielleicht weil die Früchte so gelb leuchten und süß schmecken. Die gesunde Frucht kann viel. Aber dürfen Hunde Aprikosen ohne Bedenken essen?

Das gelbe bis orangene Fruchtfleisch ist verlockend und passt zu vielen Speisen. Als erfrischender Snack zwischendurch erfreut sich die Aprikose großer Beliebtheit.

Aprikosen für Hunde?

Doch nicht alles, was Ihnen gut schmeckt, ist für Ihren Hund gesund. Wie sieht es bei Aprikosen aus?

Die Aprikose ist eine Steinfrucht und schmeckt wunderbar süß und aromatisch. Sie hat wenig Kalorien und viele gesunde Inhaltsstoffe, die Ihrem Hund ebenfalls sehr guttun.

Das weiche Fruchtfleisch der Aprikose stärkt das Immunsystem Ihres Hunds und bringt den Kreislauf in Schwung. Die enthaltene Salicylsäure hilft dabei, seinen Magen-Darm-Trakt zu reinigen, und hat eine antibakterielle Wirkung.

Aprikosen enthalten viel Kalium

Die gesunden Eigenschaften der Aprikose tun Ihrem Hund gut. Deshalb findet man sie in einigen Hundefuttersorten auf dem Markt.

Gesunde Nährstoffe der Aprikose sind zum Beispiel Mineralstoffe wie Kalium. Kalium kümmert sich im Körper Ihres Vierbeiners unter anderem um die Regulierung des Blutdrucks.

Kalium ist an der Reizweiterleitung zwischen den Zellen beteiligt. Ohne Kalium kommt der Körper Ihres Lieblings genauso wenig aus wie Ihr eigener. Also umso besser, dass die Aprikose eine echte Kalium-Bombe ist.

Neben Kalium enthalten Aprikosen noch viele wichtige Proteine, Vitamine, Eisen und Zink.

Getrocknete Aprikosen für Hunde

Das Fruchtfleisch können Sie auf verschiedene Arten an Ihren Vierbeiner verfüttern. Egal ob püriert zusammen mit anderem Obst, getrocknet in Scheiben oder frisch.

Bei der getrockneten Variante sollten sie jedoch auf etwas achten. Die getrocknete Frucht enthält sehr viel Zucker. Sie sollten hier, wenn überhaupt, nur gelegentlich ein kleines Stück geben.

Getrocknete Aprikosen regen außerdem die Verdauung an und wirken abführend. Hat Ihr Hund gerade Probleme mit Durchfall, füttern Sie diese Trockenfrüchte also lieber nicht.

Getrocknete Aprikosen für Hunde? Die Früchte regen die Verdauung an
Getrocknete Aprikosen für Hunde? Die Früchte regen die Verdauung an

Woher kommen Aprikosen?

Bereits zu Zeiten von William Shakespeare waren Aprikosen sehr beliebt. Er verewigt die süßen Früchte schon vor Hunderten von Jahren in seiner Komödie “Ein Sommernachtstraum“.

Kein Wunder, denn sie ist ein echter Allrounder. Früher galt die Aprikose sogar als Aphrodisiakum. Deshalb hat sie es in Shakespeares Werk geschafft.

Wenn es um die Herkunft der Aprikose geht, scheiden sich die Geister. Eine Quelle aus dem 18. Jahrhundert besagt, dass die Aprikose ursprünglich aus Armenien stammt. Eine andere behauptet, sie stamme aus dem Norden Chinas. Sie fand dann im ersten Jahrtausend ihren Weg nach Persien und Armenien. Später haben die Römer ab 60 vor Christus die Aprikose in ganz Europa verbreitet.

Die süße Frucht bevorzugt eine sandige und trockene Gegend zum Wachsen. Sie gedeiht sogar im Süden Deutschlands hervorragend. Hauptanbaugebiete sind dennoch die Türkei und Usbekistan sowie die warmen Gegenden unserer Erde.

Aprikosenkerne sind giftig für Hunde

Den Kern, die Blätter und Stängel der Aprikose sollten Sie grundsätzlich entfernen und nicht verfüttern. Das Innere der Kerne, die sogenannten Aprikosenmandeln, enthalten den Stoff Amygdalin. Dieser setzt im Verdauungstrakt giftige Blausäure frei.

Durch Blausäure wird der natürliche Stoffwechsel im Hundekörper gestört. Das führt bei Ihrem Hund zu Vergiftungserscheinungen. Die Kerne können vom Körper Ihres Hunds nicht verdaut werden.

Je nach Größe Ihrer Fellnase kann der Verzehr von Aprikosenkernen zu einem Darmverschluss führen.

Dürfen Hunde Aprikosen essen? Getrocknete Früchte für Hunde
Dürfen Hunde Aprikosen essen? Getrocknete Früchte für Hunde

Hund hat Aprikosenkerne gefressen

Wenn Ihr Hund versehentlich Aprikosenkerne zerbissen oder verschluckt hat, beobachten Sie das Verhalten Ihres Vierbeiners in den nächsten Stunden und Tagen genau.

Untersuchen Sie den Kot und prüfen Sie, ob die Kerne im Ganzen wieder ausgeschieden werden. Wird Ihr Hund unruhig, fängt an zu husten oder zu zittern, dann sollten sie sicherheitshalber zu Ihrer Tierärztin gehen.

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