Beste Fütterungszeit für Hunde

Die Frage nach der besten Fütterungszeit für Hunde lässt sich nur beantworten mit “Es kommt darauf an …”

Viel wichtiger als exakte Fütterungszeiten ist ein artgerechtes Futter. Idealerweise stimmen Sie das Futter auf die Bedürfnisse Ihres Hundes ab.

Gerade frisch gebackene Hundehalter sind oft unsicher:

  • Welches Futter ist das richtige?
  • Wie muss der Hund gefüttert werden?
  • Und wann die beste Fütterungszeit?

Auf all diese Fragen können Sie Antworten finden, die sehr weit auseinander gehen. Manche Antworten sind korrekt, manche schlichtweg falsch. Deshalb sorgt das Thema Hundefutter immer wieder für die gleichen Fragen.

Nehmen wir das Beispiel der besten Fütterungszeit. Es ist gar nicht so einfach diese Frage richtig zu beantworten. Vielmehr kommt es auf Ihren Hund an, dessen Bedürfnisse sowie Ihre Familie und Ihren Alltag.

Die beste Fütterungszeit kann viele Antworten nach sich ziehen, die alle richtig sind, obwohl sie verschieden sind.

7 Tipps zur richtigen Fütterungszeit

Deshalb habe ich eingangs geschrieben, es kommt darauf an. Bei der besten Fütterungszeit kommt es auf diese Punkte an:

  1. Wie oft frisst Ihr Hund?
  2. Alter des Hundes
  3. Gewohnheiten und Rituale
  4. Risiko einer Magendrehung senken
  5. Ruhezeit nach Fütterung einplanen
  6. Regelmäßigkeit
  7. Ihr Hund sollte ungestört fressen können

Eine Portion oder mehrere Portionen pro Tag?

Grundsätzlich ist es für Hunde völlig egal, ob sie ein- oder zweimal täglich fressen. Häufig kommt es auch auf Ihre Gewohnheiten als Hundehalterin an.

Hunde aus dem Tierschutz kommen meist besser mit mehreren Portionen am Tag aus.
Das gilt insbesondere für ehemalige Straßenhunde.

Das gibt ihnen Sicherheit regelmäßig ihr Futter zu bekommen. So konnten wir unserem Terriermischling abgewöhnen sein Futter aggressiv gegen andere Hunde verteidigen zu müssen.

Wie alt ist Ihr Hund?

Kommt der Welpe zur Welt, wird er die erste Zeit von der Mutter gesäugt. Diese Zeit ist für die Entwicklung des Tieres sehr wichtig.

Während der ersten drei bis vier Wochen ist die Muttermilch die einzige Nahrung für den kleinen Hund. Danach wird begonnen zuzufüttern, denn die Milchproduktion lässt nun langsam nach.

Im Alter von rund sechs Wochen haben sich Welpen an feste Nahrung gewöhnt. Die Mutter wird aufhören, ihre Welpen zu säugen.

Von der Muttermilch zum Hundefutter

Zu dieser Zeit müssen die Welpen mehrere kleine Portionen Futter am Tag erhalten.

Spätestens wenn der Welpe dann in sein neues Zuhause kommt, reichen zwei Portionen pro Tag aus.

Für seine zukünftige Familie heißt es nun, die ideale Futterlösung für das neue Familienmitglied zu finden. Bestenfalls wird der Welpe nun gut beobachtet.

Es gibt Hunde, die gerne zwei Mal täglich ihr Futter bekommen. Anderen reicht es aber völlig aus, wenn sie nur ein Mal pro Tag zur Futterschüssel gehen.

Auch hier können Sie mit der Zeit auf eine oder zwei Rationen umstellen.

Wie senken Sie das Risiko einer Magendrehung?

Haben Sie einen großen Hund oder einen Hund mit sehr tiefem Brustkorb? Dann empfiehlt es sich auf mindestens zwei Portionen Futter am Tag zu setzen. Denn diese Hunde haben ein erhöhtes Risiko an einer Magendrehung zu erkranken.

Bei der Magendrehung dreht sich der Magen einmal um die eigene Achse und die Blutzufuhr wird massiv eingeschränkt. Gleichzeitig wird der Nahrungsbrei daran gehindert, in den Darm weiter zu wandern.

Der Magen bläht sich auf. Der Hund wird unruhig und versucht zu erbrechen, was nicht funktioniert. Diese Symptome treten kurz nach der Fütterung auf und müssen immer ernst genommen werden.

Bei einer Magendrehung geht es um Minuten und es muss der nächstgelegene Tierarzt aufgesucht werden. Nur eine Notoperation kann das Tier retten. Leider ist auch diese nicht immer erfolgreich.

Die optimale Fütterungszeit

Sie sehen also, oft entscheidet der Hund, wie häufig er sein Futter erhält.

Beobachten Sie ihn einfach. Er zeigt in den meisten Fällen ganz gut, welche Lösung optimal ist. Das Gleiche gilt für die optimale Fütterungszeit.

Kommt ein Welpe ins Haus, können Sie den Züchter nach den Gewohnheiten fragen. Behalten Sie die Zeiten der Fütterung zunächst bei. So gewöhnt sich der junge Hund besser an das neue Zuhause.

Zeitliche Rituale beibehalten

Ähnlich sollten Sie auch verfahren, wenn Ihr Hund aus dem Tierheim kommt. Versuchen Sie vorerst die Zeiten einzuhalten, an die das Tier gewöhnt ist.

Langsam können Sie Ihren Hund dann auf andere Fütterungszeiten umstellen. Wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist, bleibt völlig Ihnen und Ihrem Hund überlassen.

Während der eine Hund lieber seine Ration am Morgen vertilgt, haben andere frühestens gegen Mittag Hunger. Suchen Sie Ihren idealen Weg.

Optimal ist sind Fütterungszeiten, wenn der Zeitpunkt sowohl für Sie als auch für Ihren Hund perfekt ist.

Ruhe nach Fütterung fördert geregelte Verdauung

Idealerweise liegt die Fütterungszeit nach einem Spaziergang. Keinesfalls sollte Sie Ihren Hund nach der Fütterung toben oder spielen lassen. Das würde wiederum das Risiko einer Magendrehung erhöhen.

Nach jeder Fütterung sollte Ihr Hund ruhen können. Das ist für eine geregelte Verdauung sehr wichtig.

Bei Welpen ist das allerdings ein wenig anders. Welpen sollten Sie nach der Fütterung kurz nach draußen lassen, um sich zu erleichtern. Danach sollten sich Welpen ebenfalls ausruhen dürfen.

Regelmäßige Fütterung bringt Sicherheit

Regelmäßigkeit ist im Leben eines Hundes sehr wichtig. Deshalb sollten Sie eine einmal gewählte Fütterungszeit nach Möglichkeit einhalten. Das gibt dem Tier Sicherheit und ist für die Verdauung ideal.

Es wird aber kein Drama sein, wenn der Hund ab und an sein Futter früher oder später erhält. Nicht immer ist es möglich, punktgenau zu füttern.

In Ruhe, ungestört fressen

Daneben sollte der Hund sein Futter an einer möglichst ruhigen Stelle des Wohnbereichs einnehmen können. Störungen sollten Sie unbedingt vermeiden.

Die Fütterungszeiten des Hundes sollten auch kleine Kinder respektieren lernen.

Beste Fütterungszeit für Hunde: 7 Tipps zur richtigen Zeit
Beste Fütterungszeit für Hunde: 7 Tipps zur richtigen Zeit

Es sind viele Kleinigkeiten, auf die es bei der besten Fütterungszeit. Deshalb werden Sie keine allgemein gültige Antwort finden. Ganz am Anfang des Artikels haben Sie vielleicht noch gedacht, ich wollte mich mit der Antwort “Es kommt darauf an” heraus schummeln.

Jetzt kennen Sie alle Überlegungen zu Fütterungszeiten. Es wird Ihnen hoffentlich einfacher fallen die vielen unterschiedlichen Meinungen einzusortieren. Und damit finden Sie für sich und Ihren Hund bestimmt die ideale Zeit heraus.

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Was dürfen Hund nicht fressen?

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