Dürfen Hunde Zitronen essen?

Mit Obst und Gemüse helfen Sie Ihrem Hund den Bedarf an Vitaminen zu decken. Ob deshalb auch Zitronen auf den Speiseplan Ihres Vierbeiners gehören? Wir haben es uns genauer angesehen.

Wenn die kalte Jahreszeit naht, greifen wir Menschen gerne zu vitaminreichem Obst. Ganz besonders beliebt sind Zitrusfrüchte. Der Grund dafür ist der hohe Gehalt an Vitamin C. Hoch im Kurs ist dabei die Zitrone.

Warum mögen Hunde keine Zitrone?

Die Zitrone ist für Hunde nur bedingt geeignet, wie alle Zitrusfrüchte. Zitronen sind zwar nicht giftig, aber die enthaltene Säure kann sich negativ auf die Gesundheit Ihres Hundes auswirken.

Der hohe Säuregehalt der Zitrone kann den empfindlichen Magen Ihres Hunds reizen. Die Folge sind Erbrechen, Durchfall und Magenbeschwerden. Die enthaltenen ätherischen Öle sind für Ihren Hund ebenfalls nicht verträglich. Sie sollten Ihrem Hund daher keinesfalls Zitrone pur geben.

Außerdem mögen Hunde den sauren Geschmack der Zitrusfrucht nicht. Er meidet sie meist instinktiv.

Zitrone für Hunde?

Im Gegensatz zu uns Menschen kann Ihr Hund Vitamin C selbst bilden. Dieser Vorgang passiert in der Leber. Diese stellt das Vitamin aus Glucose her. Ihr Hund ist also nicht auf die zusätzliche Gabe von Vitamin C angewiesen.

Zitrusfrüchte wie die Zitrone sind als Nahrungsmittel eher kontraproduktiv für Hunde.

Wasser mit Zitrone für Hunde gegen Flöhe

Allerdings hat die Zitrone einen anderen Effekt, der sehr interessant ist. Zitronen können helfen, Flöhe schnell wieder loszuwerden. Es ist daher das beste natürliche Mittel gegen die lästigen Parasiten.

Nehmen Sie dazu einen halben Liter Wasser. Kochen Sie dieses auf. Geben Sie dann eine geschnittene Zitrone hinein. Lassen Sie alles etwa fünf Minuten köcheln. Nehmen Sie dann den Topf vom Herd und lassen Sie das Zitronenwasser abkühlen. 100 Milliliter Essig ergänzen das Flohmittel.

Geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche. Besprühen Sie das Fell Ihres Lieblings nun gut damit. Dann lassen Sie es rund eine halbe Stunde einwirken. Danach müssen Sie das Mittel gut aus dem Fell Ihres Hunds ausspülen.

Zitronenwasser gegen Flöhe beim Hund
Zitronenwasser gegen Flöhe beim Hund

Mit dem Wasser entfernen Sie gleichsam die abgetöteten Flöhe. Wiederholen Sie die Prozedur täglich. Nach rund einer Woche wird Ihr Hund frei von Flöhen sein, ganz ohne Chemie.

Woher stammen Zitronen?

Die Zitrone ist eine Kreuzung zwischen einer Bitterorange und einer Zitronatzitrone. Ihre ursprüngliche Heimat ist der Nordosten Indiens. Erste Aufzeichnungen zu ihrer Existenz stammen bereits aus Zeiten des chinesischen Kaiserreichs. Also lange vor unserer Zeitrechnung.

Mit der Entwicklung des Handels brachte man die Zitrone nach Arabien und Persien. Zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert fand sie durch die Seefahrt ihren Weg in den Mittelmeerraum.

In Ländern wie Frankreich oder Italien schmückte die Oberschicht ihre Gärten mit Zitruspflanzen. Oft waren diese teuer und ausgefallen. Künstler entdeckten die Frucht als Motiv für ihre Werke. Gleichzeitig sorgte der Handel für den Siegeszug der Zitrone rund um den Erdball.

Zitronen liefern viel Vitamin C

Die Zeit der Seefahrt brachte eine Krankheit namens “Skorbut” mit sich. Dabei handelt es sich um einen akuten Vitamin C Mangel. Ende des 18. Jahrhunderts erkannte man die Bedeutung von Zitronen und Sauerkraut in diesem Zusammenhang. Den regelmäßigen Verzehr von Zitronen machte man auf Schiffen infolge zur Vorschrift.

Heute weiß man, dass die Zitrone sehr viel Vitamin C enthält. Es gibt jedoch einige andere Früchte, die diesen Gehalt übertreffen. Daneben enthält die Zitrone Glucose. Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Verdauung. Und die enthaltenen Bitterstoffe regen die Verdauung an.

Dürfen Hunde Zitronen essen? Mag Ihr Hund Zitrone wirklich
Dürfen Hunde Zitronen essen? Mag Ihr Hund Zitrone wirklich

Zitronen sind die ideale Zutat für Tee, Säfte und Obstsalate. Sie hat als heiße Zitrone in Verbindung mit Wasser und Honig ihre Liebhaber. In wieweit uns die Zitrone vor Grippe und Erkältung schützen kann, ist umstritten. Fakt ist, sie schmeckt und liefert Vitamine.

Das macht die Zitrone zu einer äußert gesunden Frucht, bloß nicht für Hunde.

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